Challenge Sommer, Sonne, obdachlos - eine Vagabunden-Challenge in Monte Vista ♦ abg ♦

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Sommer, Sonne, obdachlos - eine Vagabunden-Challenge in Monte Vista ♦ abg ♦



In Monte Vista herrscht Wohungsknappheit, oder andersherum ausgedrückt, Überbevölkerung. Die leerstehenden Häuser sind für junge Menschen unbezahlbar. Was liegt also näher, als einen obdachlosen Sim zu spielen? Die Vagabunden-Challenge wird hier beschrieben, die Regeln sind weitgehend übernommen. Ich besitze das Grundspiel, Lebensfreude, Einfach Tierisch und einige Store-Inhalte, außerdem den Overwatch, den StoryProgression und den MasterController (den ich nicht zu meinem eigenen Spielvorteil einsetze). Danke an dieser Stelle an AmyD für die Idee und auch an Margaret, deren Challenge ich als stille Leserin begeistert verfolge, für die Motivation, es auch mal zu versuchen!


Ein paar persönliche „Settings“ :

- der freie Wille ist für den Sim deaktiviert

- das Haustier darf auch gesteuert werden

- das Haustier darf nicht mehr als ein Leckerli amTag vom Vagabunden-Sim erhalten

- es darf nur ein Fisch pro Tag geangelt (und verkauft) werden

- Gegenstände aus den Mülltonnen dürfen jedoch nicht verkauft werden, ebensowenig wild geerntetes Gemüse und Obst

- das Wohngrundstück“ gehört“ dem Sim erst, wenn einmalig der Kaufbetrag von 800 Simoleons von der Haushaltskasse abgezogen wurde, also als Rückzahlung

- Gegenstände dürfen erst auf dem Heimatgrundstück platziert werden, wenn darauf ein geschlossener Raum gebaut wurde (ausgenommen der Schlafsack, falls man dort nächtigt)

- eine feste Beziehung darf erst eingegangen werden, wenn der Sim mindestens ein kleines Häuschen mit der notwendigen Einrichtung (Küche, Bad, Schlafen) vorweisen kann, das selbe gilt für die Annahme eines Jobs

- romantische Interessen dürfen bereits vorher bestehen

- während der Teenagerzeit darf der Sim jede Nacht auf dem Alibi-Heimatgrundstück schlafen

- wird bei Bedarf erweitert –



Achja, die Alterung ist an. Sie beträgt 90 Tage, die einzelnen Stufen sind ein bisschen abgeändert. Ein Teenager hat 14 Tage, junge Erwachsene und Erwachsene haben je 21 und Senioren 17 Tage.




Kommen wir also zu unserem Obdachlosen. Das hier ist Bård Rauven.


Bård hat das Sternzeichen Krebs, hört gerne RnB, sein Lieblingsgericht ist Hummer und seine Lieblingsfarbe ist blau. Seine Charaktereigenschaften sind Nett, Schlafmütze, Freundlich und natürlich Schnorrer. Er ist der aktuelle Erbe meiner Familie Rauven, die sich mit ihm nun in der 8. Generation befindet und seit einiger Zeit in Monte Vista lebt.

Wie kam Bård in die Situation, obdachlos zu werden? Eigentlich hatte er eine behütete Kindheit, seine Mutter Carla Rauven leitete den Kindergarten in Monte Vista und konnte sich so wunderbar um ihren Sohn kümmern, und auch an Spielkameraden in jedem Alter mangelte es nicht. Einzig ein Vater fehlte Bård von Zeit zu Zeit, denn er ist das Ergebnis eines One-Night-Stands seiner Mutter mit Eskil Bianchi-Almeria, dem Vater eines der Kindergartenkinder (welches danach seltsamerweise nicht mehr zur Betreuung erschien). Vielleicht fühlte sich Bård auch mit einer unterschwelligen Abneigung konfrontiert, denn zwar hatte sich Carla einen Jungen gewünscht, die Höhere Macht allerdings bevorzugt weibliche Erben und ärgerte sich ein wenig über die missglückte Geschlechterbestimmung. Schließlich gewann der kleine Wonneproppen aber alle Herzen um sich herum und wurde zum ganzen Stolz seiner Mutter.


Der ursprüngliche Plan der Höheren Macht war, später einen Streit zu inszenieren, um einen Grund für das Vagabundendasein dieses behüteten Kerlchens zu haben. Als er gerade zum Teen geworden war, fiel seine bereits im Rentenalter stehende Mutter allerdings einem *hust* Unfall zum Opfer, der Bård ganz plötzlich zu einem Waisenkind machte. Also eigentlich nur Halbwaise, aber den Herrn Vater kennt er ja gar nicht. Kurz und gut, in der Wohnung seiner Mutter im Kindergarten Monte Vista konnte er nicht bleiben, und die Verwaltungsbehörde der Stadt (=ich) kassierte den Erlös vom Verkauf des Grundstückes. Von seinem letzten gesparten Geld kaufte Bård, nachdem er sich plötzlich auf dem leeren Grundstück auf der anderen Straßenseite wiedergefunden hatte, einen Schlafsack und eine Gitarre und adoptierte außerdem die Schäferhündin Sala, um sich nicht so einsam fühlen zu müssen. Voller Trauer, aber auch voller Abenteuerlust machte er sich daran, Monte Vista auf seine ganz eigene Art zu erobern!


Inhaltsverzeichnis:

Woche 1




Natürlich ist jede Art von Rückmeldung gern gesehen! Viel Spaß :hallo:
 
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Tag 0 und Tag 1

Tag 0

Nun ist durch diese ganze Umzieherei schon wieder Abend, und Bård hat einen knurrenden Magen. Der Supermarkt ist ja ganz in der Nähe, und direkt davor sitzt seine Cousine, Marie Costa-Monty, die ihm sogleich eine Dosensuppe spendiert.


Dann lasse ich ihn zum Etruskerpark fahren (ja, er benutzt das Taxi… sagen wir, er hat noch seine Schülermonatskarte, ja?), eigentlich dachte ich, er kann dort den Grabstein seiner Mutter und der anderen inzwischen verstorbenen Familienmitglieder platzieren, hier ruhen nämlich alle Vorfahren der Rauven-Familie. Leider habe ich verpennt, den Guten am Mausoleum vorbeigehen zu lassen, ergo verschiebt sich die Totengräberei auf später. Stattdessen setzt er sich erstmal, um seine Hausaufgaben zu machen. Ich schicke ihn lieber schlafen und genieße den Ausblick auf die Landschaft (ich liege ja nicht zwischen den Grabsteinen, und das bei Nacht).


Kurze Zeit später wundere ich mich über die seltsame Musik und ärgere mich, dass Bård plötzlich aufsteht. Während ich noch überlege, ob ich ihm etwas kleidsamere Unterwäsche hätte verpassen sollen, realisiere ich, dass die Polizei an der Straße steht und den armen Kerl verhaften will!


Die "netten Beamten" fahren Bård dann „nach Hause“. Mehr als eine kostenlose Fahrt und ein verlorenes Stündlein Schlaf hat das zwar meiner Ansicht nach nicht gebracht,aber so ist er immerhin in der Nähe von Sala, die ich zum Trinken ans Wasser geschickt habe. Ich beschließe, dass Bård während seiner Teenagerzeit auf dem Heimatgrundstück übernachten darf, wenn es die Herren glücklich macht.

Tag 1

Am nächsten Morgen rast er dann wie von der Tarantel gestochen zum Schulbus, der offenbar immer noch drauf gepolt ist, dass er in dem hübschen Kindergartengebäude wohnt. Tja, Pustekuchen. Allerdings stört mich, dass er in der Schule ein kostenloses Essen bekommt. Wie ich damit umgehe weiß ich noch nicht, aber er wird auf alle Fälle nicht jeden Tag zur Schule gehen.


Anschließend betätigt er sich sportlich. Was wohl die Klassenkameraden von ihm denken? Dabei stehe ich vor der nächsten Frage, wie oft darf er im Müll wühlen? Mit einem Mal hätte er beim ersten Versuch direkt Gegenstände im Wert von über 100 Simoleonsaus der Tonne gefischt. Die vorläufige Lösung ist, das Zeug im Inventar zubehalten, aber nicht zu verkaufen (was, wie ich dann rausfinde, auch genau so in den Regeln steht…).


Nach dieser Aktion müffelt Bård freundlich ausgedrückt gewaltig (ein weiterer Grund, nicht so oft in der Mülltonne unterzutauchen, finde ich), und ich erlaube ihm, im Fitnesscenter zu duschen. Der freie Wille wurde inzwischen nach nur etwa 20 Sim-Stunden Spielzeit wieder deaktiviert, weil der Dämlack andauernd seine Hausaufgaben machen wollte und ich den ohnehin nicht leiden kann (also den freien Willen).



Wie frisch aus dem Ei gepellt haut er dann seinen Schulkollegen Mikal Perry-Monty um einen kleinen Geldbetrag an. Die Reaktion ist… verhalten bis empört. Die Freundschaft fürs Leben wird hier nicht entstehen, doofer Geizhals.


Beim nächsten Versuch haben wir mehr Glück, und Ranveig Costa-Modena gibt uns ganze 2 Simoleons. Danach schlägt auch ihre Laune um und sie meckert Bård ganz schön entrüstet an, vermutlich ahnt sie, dass er die Schule nicht mehr so oft aufsuchen wird in nächster Zeit.


Schließlich bekommen wir aber sogar noch einen größere Summe von Tine Bianchi-Almeria (ich hätte diese Doppelnamen schon früher deaktivieren sollen…), ganze 20 Simoleons können wir absahnen. Auch wenn es auf dem Bild nicht so aussieht, war die Gute doch eigentlich recht freundlich zu uns.


Danach lasse ich Bård noch ein bisschen Gitarre spielen. Er startet mit einem Fähigkeitspunkt, weil er als Kind dieses Xylophon benutzt hat. Es wird wohl noch ein Weilchen dauern, bis er Trinkgeld verlangen kann für seine Katzenmusik, aber immerhin hat er Spaß dabei.


Im Handumdrehen ist wieder Abend, und von dem erschnorrten Geld kauft sich Bård drei Äpfel im Lebensmittelladen, bevor er auf das Heimatgrundstück zurückkehrt, wo Sala sich mit erstaunlich grünen Bedürfnisbalken auch eingefunden hat. Der erste Tag als obdachloser Teenager hätte wohl schlimmer aussehen können. Abgesehen davon, dass Sala von einem Hummer wohl noch sehr lange nur träumen wird.


Bilanz:
Einnahmen: 22 $
Ausgaben: 18 $
Kontostand: 4 $

Wer Tipps bezüglich problemloser Einbindung von Text und Bildern oder generell zum Layout hat (muss mich da noch einfinden), her damit! Natürlich freue ich mich auch sonst über jede Rückmeldung :hallo:








 
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Dekowolke

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Coole Story, wird bestimmt lustig... für uns. :D Toll, dass du erzählt hast, wieso er da gelandet ist, wo er sich jetzt befindet. :)

Das Taxi könntest du mit einem verrosteten Fahrrad umgehen, welches er irgendwo "gefunden" *hust* haben könnte.

Als klitzekleiner Hinweis noch, da sind noch ein paar Rechtschreibfehler drin. ;)


Und eine Frage: Wie viele deiner Sims haben da eigentlich Doppelnamen?

Freu mich auf die Fortsetzung. :)
 
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Coole Story, wird bestimmt lustig... für uns. :D Toll, dass du erzählt hast, wieso er da gelandet ist, wo er sich jetzt befindet. :)

Vielen Dank :) Tja, irgendwie musste ich mir ja eine glaubhafte Geschichte überlegen, wie er von "daheim bei Mami" plötzlich auf der Straße gelandet ist ^^

Dekowolke schrieb:
Das Taxi könntest du mit einem verrosteten Fahrrad umgehen, welches er
irgendwo "gefunden" *hust* haben könnte.

Als klitzekleiner Hinweis noch, da sind noch ein paar
Rechtschreibfehler drin. ;)

Auf ein Fahhrad hätte ich natürlich auch kommen können, hmpf. Vielleicht kann er sich bald eins kaufen (bin im Spiel schon bei Tag 6), spätestens als Erwachsener muss er sonst wirklich laufen (und ich daran denken, ihm das anzuweisen). Nach der Alterung muss er ja auch nicht mehr jeden Abend über die halbe Karte zu dem blöden Heimatgrundstück reisen :naja:

Meinst du die fehlenden Leerzeichen? Werde ich gleich korrigieren, da sind welche beim Einfügen des Texts verschluckt worden. Ich versuche mal, die ganze Darstellung ein bisschen hübscher zu machen, ohne versehentlich alles wieder zu löschen oder so :D


Dekowolke schrieb:
Und eine Frage: Wie viele deiner Sims haben da eigentlich Doppelnamen?

Freu mich auf die Fortsetzung. :)

Nun, die Namen werden uns als "special feature" weiter begleiten...^^ Im StoryProgression gibt es ja eine Einstellung, ob bei Heirat ein Doppelname erstellt werden soll oder nicht, und standardmäßig ist das so aktiviert. Bis mir das aufgefallen ist, hatte sich da Phänomen schon in der ganzen Stadt ausgebreitet. Da ich zudem auf Norwegisch spiele, haben die Nachbarn jetzt teils seltsame skandinavische Vornamen und noch seltsamere italienische Doppelnamen. :lol:

Schön, dass du weiterlesen möchtest! Im Moment wird es wohl relativ regelmäßige Fortsetzungen geben.

LG :hallo:
 
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Tag 2

Halli-hallo und einen schönen Start in die Woche, es geht weiter! :)

Tag 2

Am nächsten Morgen bringt uns Sala ungefragt die Zeitung, die ich natürlich vergessen habe abzubestellen. Bevor Bård sie lesen könnte, beziehungsweise überhaupt aufgestanden ist und den Schlafsack zusammengerollt hat, lässt Schnuffi bereits ihre Zerstörungswut an dem Blatt aus.​


Danach bürstet Bård seinen dankbaren Vierbeiner und ignoriert gekonnt den Schulbus im Hintergrund, der dieses Mal erstaunlicherweise wirklich vor „unserem“ Grundstück angehalten hat. Zu seinem Leidwesen habe ich aber beschlossen, ihn nur einmal pro Woche zur Schule gehen zu lassen. Er wird das Mensa-Essen vermutlich schmerzlich vermissen. Zum Frühstück gibt es die restlichen beiden Äpfel vom Vortag.​


Statt zur Schule begibt man sich also zur Piazza im Stadtkern, und nach einem kurzen Abstecher ins Kunstmuseum (genauer gesagt zur dortigen Toilette, die Kunst hat uns weniger interessiert) hauen wir Tomine Costa-Haynes (die Witwe eines Onkels von Bård übrigens) um einen kleinen Betrag an und erhalten einen Simoleon. Danach erzählt sie uns von ihrer Liebe zu Katzen, während der Herr neben uns von seinem Kind offenbar weniger Gutes zu erzählen hat…​


Der Kerl im Strickpulli mit dem klingenden Namen Adolf Giordano-GilsCarbo beglückt uns mit ganzen zwei Simoleons.​


Mit der Eigenschaft „Nett“ kann Bård vor jeder Bettelaktion erst einmal der betreffenden Person den Tag verschönern. Große Beträge schlägt er nicht raus, aber Lisbeth Costa-Ricardo spendiert dafür ein Marmeladenbrot, was angesichts der Hungeranzeige auch keine schlechte Ausbeute ist.​


Nachdem Bård sich gesättigt hat und ich Sala manuell zum Angelplatz geschickt habe, wo sie endlich von selber auf die Idee kommt, ihren Hunger am Teich zu stillen, baut Bård seine Gitarrenfähigkeit weiter aus. Geld bringt ihm das noch nicht, aber den Monte Vistanern scheint es bereits zu gefallen...​


… jedenfalls denen, die zuhören. Was die langhaarige Brünette verbrochen hat, weiß ich leider nicht, aber die Lady in rosa werde ich vorsichtshalber nicht um eine Gabe bitten.​


Die hereinbrechende Dämmerung scheint die Sims nicht spendabler zu machen. Heine Giordano-Rossi denkt nicht daran, uns auch nur einen Pfennig zu geben.​


Birgit Almeria-Modena rückt zwar zuerst zwei Simoleons raus, als wir aber aufs Ganze gehen und auch noch nach einem großen Betrag fragen, wird sie ganz schön grantig und Bård findet heraus, dass sie das Merkmal „Sparsam“ hat… die einzige Stimmung, die jetzt noch gut ist, ist die Lichtstimmung…​


Irgendwie ging durch das Geschnorre und Gerenne schon wieder total viel Zeit drauf, ohne dass sehr viel passiert wäre. Bård beschwert sich über mangelnde Hygiene und da es ohnehin auf dem Weg liegt, stattet er dem Fitnesscenter und den dortigen Duschen wieder einen Besuch ab. Im Foyer treffen wir ein verhungerndes Kind, dabei sind doch wir obdachlos! Der Bub heißt Krzysztof Giordano-Haynes und ich spiele mit dem Gedanken, eine Umfrage zum dämlichsten EA-Namen zu starten.​


Auf dem Ausgangsgrundstück – wir wollen nicht verhaftet werden- möchte Bård den süßen Waschbären streicheln, der entweder Bård oder sich selber auf den Mond wünscht. Zwei Sekunden nach der Aufnahme des Bildes beißt es Bård in den Finger.​


Der Waschbär lässt die Frage nach dem Verbleib von Sala aufkommen. Die hat (immer noch am Angelplatz) ein Rendezvous mit einem etwas… texturlos aussehenden Reh. Da sie keine Anstalten macht, sich zu beschweren oder „nach Hause“ zu rennen, lasse ich sie in Ruhe.​


Zu guter Letzt wird nochmal ganz romantisch unterm Sternenhimmel Gitarre geübt, ich ignoriere den Biss in den Finger, wir wollen ja fähigkeitentechnisch mal zu Potte kommen und ein bisschen Geld einnehmen.​


Bilanz:
Einnahmen: 5 $
Ausgaben: --
Kontostand: 9 $​


LG :hallo: (falls jemand Rückmeldung geben mag: sieht das mit dem zentrierten Text doof aus? Wenn ich es linksbündig lasse, gefällt es mir auch nicht so richtig.. *untalentiert*)
 
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Margaret

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Hey,

Die Konkurrenz :D Scherz, du machst es ganz anders. Ich wollte sagen: schön, dass ich dich inspirieren konnte :D und es liest sich flüssig und lustig xD

Monta Vista ist sehr hübsch, meine andere (gerade ruhende) Story habe ich da angefangen. Die Stadt hat diese warme, italienische Stimmung. Irgendwie hast du aber mehr Probleme als ich, Spenden zu bekommen. Wirst dich wohl mehr auf die Gitarre verlassen müssen %)

Mein Favorit ist übrigens
Krzysztof Giordano-Haynes
Meine Güte :D

Die Schrift ist ok, denk ich %)
 
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bloody_vampyr

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Sweet-Butterfly schrieb:
Im Foyer treffen wir ein verhungerndes Kind, dabei sind doch wir obdachlos! Der Bub heißt Krzysztof Giordano-Haynes und ich spiele mit dem Gedanken, eine Umfrage zum dämlichsten EA-Namen zu starten.

XDXDXD.....XDXDXD.... *tief Lufthol*....XDXDXD.... Aber gleich hab ichs...

Ich musste mich irgendwie so wegkringeln an dieser Stelle. Nicht, dass ich das nicht auch an anderer Stelle oft getan hätte XD....Hat mich eigentlich ja nur mal interessiert, wie man mit den Sims obdachlos spielt, aber du schreibst so schön herrlich flüssig und trotzdem, dass eigentlich nicht so viel passiert, muss ich irgendwie andauernd lachen. Du hast irgendeine besondere, erheiternde Schreibweise, dass selbst eine Dokumentation Spaß macht, zu lesen.
Deshalb: Weiter so :up:

Werd auf jeden Fall mal öfter reinschauen, wenn ich Zeit finde.

Grüße :hallo:

PS: Lass den Text ruhig mittig, sieht doch gut so aus und soll ja auch dir selber gefallen.
Oh und mein Kandidat für den dämlichsten EA-Namen ist momentan ebenfalls "Krzysztof Giordano-Haynes". Auch wenn "Adolf Giordano-GilsCarbo" dicht folgt.
 
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Tag 3

Die Konkurrenz :D Scherz, du machst es ganz anders. Ich wollte sagen: schön, dass ich dich inspirieren konnte :D und es liest sich flüssig und lustig xD

Monta Vista ist sehr hübsch, meine andere (gerade ruhende) Story habe ich da angefangen. Die Stadt hat diese warme, italienische Stimmung. Irgendwie hast du aber mehr Probleme als ich, Spenden zu bekommen. Wirst dich wohl mehr auf die Gitarre verlassen müssen %)

Das freut mich aber, dass du mir einen Kommentar dagelassen hast :) Solche Challenge-Dokus ähneln sich ja immer irgendwie... aber in der Tat versuche ich was Eigenes draus zu machen - du bist zB. viel gemeiner zu deinem armen Sim :lol:
Monte Vista ist auch meine unangefochtene Lieblingsnachbarschaft. Deine ruhende Story kenne ich, falls sie einmal nicht mehr ruht, lese ich sie gerne weiter :)

XDXDXD.....XDXDXD.... *tief Lufthol*....XDXDXD.... Aber gleich hab ichs...

Ich musste mich irgendwie so wegkringeln an dieser Stelle. Nicht, dass ich das nicht auch an anderer Stelle oft getan hätte XD....Hat mich eigentlich ja nur mal interessiert, wie man mit den Sims obdachlos spielt, aber du schreibst so schön herrlich flüssig und trotzdem, dass eigentlich nicht so viel passiert, muss ich irgendwie andauernd lachen. Du hast irgendeine besondere, erheiternde Schreibweise, dass selbst eine Dokumentation Spaß macht, zu lesen.
Deshalb: Weiter so :up:

Werd auf jeden Fall mal öfter reinschauen, wenn ich Zeit finde.

Grüße :hallo:

PS: Lass den Text ruhig mittig, sieht doch gut so aus und soll ja auch dir selber gefallen.
Oh und mein Kandidat für den dämlichsten EA-Namen ist momentan ebenfalls "Krzysztof Giordano-Haynes". Auch wenn "Adolf Giordano-GilsCarbo" dicht folgt.

Vielen Dank für den lieben Kommentar :schäm: Es freut mich, dass du weiterlesen möchtest! Ich weiß, dass an manchen Tagen nicht viel passiert, und irgendwie gehen die auch immer total schnell rum. Ich kann aber sagen, dass es auch Tage gibt/geben wird, an denen mehr passiert oder man mehr Anekdoten verarbeiten kann! Die Namen haben ja irgendwie so eine Eigendynamik entwickelt und tragen ohne mein Zutun zur Komik der Geschichte bei :lol:

Und nun kommt der 3. Tag :read: Viel Spaß!

Tag 3

Am nächsten Tag – ein strahlender Morgen. Das ist kein Wunder, da die Höhere Macht ein gewisses Wetter-AddOn nicht besitzt, aber aus der Perspektive eines Obdachlosen ist fehlender Regen wahrscheinlich eher ein Feature als ein Nachteil. Wir sehen, dass Sala müde, zerstörungswütig und einsam ist, sodass Bård die schlappen zwei Straßen zu ihrem neuen Lieblingsort, dem Angelplatz, rennen soll. Unterwegs sichtet er Aida Rauven-Giordano, eine weitere Cousine, der er schnell noch ein Marmeladenbrot abluchst.​



Anschließend spielt er ausgiebig mit Sala, die danach noch erschöpfter ist und direkt neben der eventuell gemütlicheren Parkbank einschläft.


Der aus dem Wasser springende Fisch brachte mich auf die Idee, dass Bård ja etwas angeln könnte. Das erste Fischlein sieht ein bisschen mikrig aus, aber es ist ein paar Simoleons wert. Sala im Hintergrund scheint nun auch auf den Trichter mit der „bequemen“ Bank gekommen zu sein, aber sie legt sich direkt wieder hin und döst weiter, offenbar ist sie genügsam… Apropos genügsam, interessanterweise hat Bård auch überhaupt keine materiellen Wünsche! Nur einmal wollte er, weil er ja „gut“ ist, Geld an die Wohlfahrt spenden (am Besten an die Obdachlosenhilfe, oder??), aber sonst scheint er wunschlos glücklich zu sein.​


Ich lasse ihn bis zu seinem zweiten Fähigkeitenpunkt weiterangeln, was ihm drei solche Makrelen und diesen Goldfisch einbringt. Ausnahmsweise, ist ja das erste Mal, darf er die im Supermarkt zu Geld machen und verdient dadurch 24 Simoleons. Ab sofort ist der Verkauf auf höchstens einen Fisch pro Tag reglementiert.​


Dann übt er wieder Gitarre und gewinnt die Herzen zweier Zuhörerinnen, die sich aber in gebührendem Abstand zu ihm aufstellen… Und hoppla, die linke davon ist doch diese Aggro-Tussi von gestern! Entweder liegt es an der Frisur, oder sie hat die andere (Emmy Costa-Ricardo) mit ihrer Schnute angesteckt.​


Erst einmal kommt aber ein Onkel von Bård, John Costa-Almeria, erweist sich aber als Geizkragen und spendiert uns gar nichts.​


Bei Emmy sieht es ebenfalls zuerst mau aus, aber immerhin ein Marmeladenbrot kann Bård abgreifen. Weil sonst keiner mehr da ist, gehen wir noch rasch in den Pub, und dort erwartet uns tatsächlich ein spannender Abend! Ich klicke auf die erste Simin, Selma Giordano-GilsCarbo, und bin etwas überrascht, dass ich sie nicht begrüßen, sondern nur ins Krankenhaus bringen kann, bis mir aufgeht, dass sie gerade ein Baby bekommt. Die anderen Gäste erweisen sich nicht als hilfsbereiter, muss ich zu meiner Verteidigung sagen. Was der glatzköpfige Bursche vor der Tür draußen in dieser Haltung macht, ist leider auch an mir vorbeigegangen.​


Wir lassen Selma (die nebenbei noch fast verhungert, also Zustände sind das…) mal weiterbrüllen und schnorren stattdessen bei Terje Costa-Modena 2 Simoleons. Scheint sich noch daran zu erinnern, dass die beiden einst in Mama Carlas Kindergarten zusammen gespielt haben. Braver Junge! Für einen großen Betrag ist er nicht zu haben, aber man kann ja nicht immer alles wollen.​


Dann beginnt Ola Rossi-Ricardo (wann wohl der erste Sim ohne Doppelname auftaucht?) mit einer Gruselgeschichte, die leider ausschließlich Bård in ihren Bann ziehen kann. Anstatt Ola einen Obolus für dieses tolle Erlebnis anzubieten, bitten wir ihn erfolgreich um 2 Simoleons.​


Auf die Dusche muss heute verzichtet werden (wir sind ja auch obdachlos!), aber Zähneputzen ist noch drin.​


Sala hat aus unerfindlichen Gründen ihr Wasserloch verlassen und träumt von besseren Zeiten, beziehungsweise besserem Futter. Abgesehen davon dass sie stinkt und Flöhe hat, geht es ihr launenmäßig sogar richtig gut, ebenso wie Bård, der sich mit seinem Schlafsack zu ihr gesellt und somit den dritten Tag beendet.​


Bilanz:
Einnahmen: 28 $
Ausgaben: --
Kontostand: 37 $​

:hallo:
 
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bloody_vampyr

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Salut :hallo:

Musste aus unerfindlichen Gründen gleich wieder schmunzeln, als ich sah, dass es weiter geht :D

Wieder ein schöner Tag, muss ich sagen. Und auch wenn nicht so viel passiert, ist gerade die Kunst daran, dass man es trotzdme hinbekommt, es spannend zu schreiben und das schaffst du gut :).
Ich glaube übrigends langsam, dass sich gar keine Sims mehr ohne Doppelnamen einfinden werden. Hat sich ja wirklich wie eine Krankheit ausgebreitet bei dir! Überlege echt schon, mir mal eine Nachbarschaft mit diesem Feature zuzulegen. Das ist so schön schrullig ^^
Ah, was mir noch einfällt (wenns dich überhaupt interessiert), hier unterm ersten Bild hast du zwei Leerzeichen vergessen:

Sweet-Butterfly schrieb:
Anschließendspielt er ausgiebig mit Sala, die danach noch erschöpfter ist und direkt nebender eventuell gemütlicheren Parkbank einschläft.

Sonst wieder :lol:

Grüße
 
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Tag 4

Vielen Dank für deinen Kommentar, bloody_vampyr, und auch ein dickes Danke an alle, die auf den Danke-Button klicken!

Danke für den Hinweis mit den Leerzeichen, irgendwie zerschmeißt es die Formatierung manchmal beim Einfügen der Kapitel, in meinem Dokument stimmt das nämlich alles.

Seit letzter Woche hatte ich massive Probleme mit meinem Spielstand, er ist mir andauernd abgeschmiert. Heute Mittag habe ich es vermutlich geschafft, das zu richten, also toi-toi-toi, das es auch wirklich wieder läuft. Nachher spiele ich dann wieder weiter vor (hoffentlich). jetzt gibts erstmal eine Fortsetzung!

Tag 4

Was Bård hat, wenn er morgens aufwacht und seinen Schlafsack zusammenrollt: ebendiesen, seine Gitarre (nicht im Bild), eine schöne Aussicht und eine zerfetzte Zeitung. Er findet sein Leben ganz in Ordnung, oder er beschwert sich einfach nicht.



Am heutigen Tag hat er sogar tatsächlich auch wieder den Hund, der für die Zeitungsmassaker verantwortlich zeichnet, um sich herum. Als er Sala mit einem Leckerli beglückt (eins am Tag darf er ja geben), fällt ihm auf, dass er selber auch was zwischen den Kiemen vertragen könnte.



Um mal ein wenig Abwechslung zu haben, besucht er den Park und ignoriert den hupenden Schulbus. In diesem Moment kommt die Meldung, dass sich seine Persönlichkeit für immer verändern wird, wenn seine Noten sich nicht bessern. Ups. Wehe die klauen mir die Schnorrer-Eigenschaft! Also ihm. Aber er hat ja noch ganze 8 Tage als Teenager, das Problem wird einfach vertagt. Der Hunger ist nämlich akuter, deshalb bittet Bård Berta Lombardi-Rauven um eine Mahlzeit. Dass er sich morgens um 8 ein saftiges Stück Fleisch mit Gemüse wünscht, quittiert sie mit einem „Was-soll-das-denn-ich-bin-die-Schwangere-und-esse-komische-Sachen“-Blick. Man wird ja noch träumen dürfen… wenn man eine Minute später eine Dosensuppe in der Hand hält, stellt man sich wohl wirklich lieber das Steak vor.



Man muss doch aber auch zugeben, dass es hässlichere Fleckchen Erde gibt, um eine Dosensuppe (wie hat sie die eigentlich in der Tasche transportiert??) zu essen! Wer Bård auf dem Bild findet, gewinnt einen Keks.



Schließlich schicke ich ihn doch noch in die gegenüberliegende Schule, das mit dem Hunger habe ich ja auf „ehrliche“ Weise erledigt und dadurch keinen Vorteil mehr. Und man muss ja guten Willen zeigen, finde ich. Um 14 Uhr kommt er dann müffelnd und mit bedenklich niedrigem Spaßbalken aus dem Gebäude und die Leistung hat sich keinen Millimeter verbessert- was lernen wir daraus? Die Zeit können wir besser verschwenden, äh, nutzen.



Darüber hinaus hat der Herr schon wieder Hunger. Nina Giordano-GilsCarbo erzählt uns irgendwas über uns selbst, erweist sich dann aber trotz des… Körpergeruches als großzügig und bedenkt den armen Tropf zuerst mit 4, dann mit 9 Simoleons (ab sofort nicht mehr duschen?) und schlussendlich noch mit einem Müsli.



Entweder sagt der Blick „Mmmmh, ich genieße“, oder er sagt „bin ich ekelhaft oder das Müsli?“… Der Passant im Hintergrund könnte wohl mit einer eindeutigeren Antwort aufwarten.



Langsam sollte Bård es mit der Gitarre zu etwas bringen. Wie er so spielt und seine Müslischale vor sich stehen hat, könnte man meinen, er verdient schon feines Trinkgeld. Leider ist er erst auf Stufe 3 und niemand fühlt sich genötigt, auch nur für lau zuzuhören (vielleicht doch gelegentlich duschen?).



Sala schlabbert sich an ihrem Teich den Bauch voll, als es Abend wird. Ich wollte gerade ein nettes Sala+Reh-Foto schießen, da machte Sala… etwas Lustiges.



Das Phänomen verwandelte sich zum Glück sofort wieder in die normale Sala. Bård geht auf seiner Wiese wieder schlafen und bekommt Besuch von dem eigentümlichen düsteren Reh.Und selbst das ist nicht sehr begeistert von seinem Hygienezustand. Vielleicht war das der Grund für den Hund, auf dem Anglergrundstück zu bleiben…



Bilanz:
Einnahmen: 13 $
Ausgaben: --
Kontostand: 50​

Ich hoffe, es gefällt! LG :hallo:
 
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Tag 5

Huhu nighttalkerin, schön, dass du dabei bist :hallo:
Teenager brauchen keine Erwachsenen, ich glaube, sie könnten sogar mit einem Kind/Kleinkind alleine auf einem Grundstück leben. Sie müssen eben nur ab 23 Uhr "daheim" sein, sonst kommt die Polizei.

Ich kann übrigens aufatmen, habe eben länger gespielt und das Spiel stürzt nicht mehr ab :up: Es kann also fröhlich weitergehen!


Ich habe mich entschlossen, direkt weiterzumachen, weil ich schon einige Kapitel vorausgeschrieben habe! Viel Vergnügen!

Tag 5

Das ist also, wo man stehen bleibt, wenn man „den Friedhof besucht“?​


Bård soll nun endlich mal die kürzlich verstorbenen Sims aus seiner Familie ordentlich bestatten. Der grünen Fahne hinter ihm nach zu urteilen passt er sich geruchsmäßig ja schonmal an… Der drängende Hunger ist aber nichts, worum wir uns im Mausoleum kümmern wollen, okay? *schauder*​


Immer noch stinkend, aber zum Glück auch immer noch hungrig, betritt Bård nach kurzer Zeit wieder die Welt der Lebenden. Von Kim Giordano-GilsCarbo schnorrt er sich endlich (ist ja fast schon wieder Mittag) eine Mikrowellenmahlzeit. Kim ist zwar nicht im Bild, aber wo er auch noch eine Mikrowelle hergezaubert haben will, ist mir schleierhaft. Außer, unser armer Kerl hier muss sie tiefgefroren runterwürgen. Ist aber einerlei, denn er wird davon satt, und das ist die Hauptsache. Und wer kann sich schon so einer tollen Aussicht bei der Mahlzeit rühmen? Es ist weiterhin Bård, der gammelt, nicht das Essen, im Übrigen. Und es sieht ein bisschen aus als würde er sich das Zeug in die Nase schieben, ich kann aber bestätigen, dass er es gegessen hat!​


Anschließend macht er sich auf die Weltreise zum Etruskerpark, wo er die neu gesammelten Gräber platziert, und ein bisschen um seine viel zu früh verschiedene Mama trauert. Vier Tage auf der Straße machen eben doch nicht so hart, wie man glauben könnte. Gleichzeitig erhalte ich die Meldung, dass sein Vater Eskil, den er nie gekannt hat, und sein Onkel Emilio auch verstorben sind. Aber jetzt nochmal zum Mausoleum… neee.​


Zwischen den Ruinen treffen wir unter anderem Aida Rauven-Giordano wieder, die jetzt ein süßes Kind dabei hat. Und sie erzählt Bård irgendwas Lustiges und unter Garantie ziemlich Fieses. Womöglich über die andere Frau, die da mitten in der Einöde steht und ihr Buch liest, man weiß es nicht. Aida erweist sich jedoch als wirklich gute Verbündete, sie spendet uns zuerst 2 und dann sagenhafte 44 Simoleons! Das ist die bisher höchste Summe, die wir bekommen haben.​


Auf dem Rückweg vom Etruskerpark in die Zivilisation gibt es eine Erfrischung im Schwimmbad unten beim Krankehaus und Wellnesscenter, was zwar Spaß, aber nicht sauber macht. Wir liefern uns eine Luftanhalten-Match mit Berta Lombardi-Rauven, und natürlich gewinnen wir. Leider zu spät für ein Bild wurde Bård noch von seinem Kindergartenfreund Terje nassgespritzt, was ich als dezente Aufforderung zum Waschen verstanden habe.​


Erst einmal muss aber die Hecke mit Gitarrenmusik verwöhnt werden, der Rest der Meute planscht weiter im Pool. Diese blöden Fähigkeitspunkte scheinen sich irgendwie extra langsam zu füllen. Nur weil wir obdachlos sind und sonst keine Hobbies haben!​


In der Dämmerung bewegt sich Terje endlich aus dem Wasser und ist so freundlich, uns eine Dosensuppe zu geben (ob die nicht nass geworden ist?), bevor er seine Hausaufgaben macht. Das erinnert mich an die Schule. Bård hat den Wunsch, eine 1+ zu erhalten. Ich fürchte, das kann er sich abschminken. Übrigens guckt Terje die ganze Zeit demonstrativ in die andere Richtung, wohl, um seine Geruchsrezeptoren in Sicherheit zu bringen.​


Derweil… hat Sala schon wieder Flöhe, ist völlig dreckig und vereinsamt und lässt ihre Wut an den mittlerweile zahlreichen Zeitungen auf dem Heimatgrundstück aus. Außerdem ist ihr schlecht, weil sie den Müll aus der umgeworfenen Tonne gefuttert hat. Selber schuld, ich hatte sie angewiesen, zum Angelplatz zu gehen, aber sie ist freiwillig umgedreht. Mit Nachdruck befehle ich ihr, dort zu trinken… Nicht, dass mir noch der Tierschutz vor der Tür, oder sagen wir, vor dem Briefkasten der mir offiziell gar nicht nicht gehört, steht.​


Ich habe ein Einsehen, und Bård darf seine soziale Akzeptanz mit einer Dusche im Fitnesscenter steigern. Die Monte Vistaner sind irgendwie lästerfreudig, aber heute haben sie auch Spendierhosen an! Nach einem kleinen Plausch freuen wir uns über 1+18 Simoleons von Ola Rossi-Ricardo.​


Irgendwie scheint Bård anzustecken, oder die Nachbarn wollen sich mit ihm solidarisieren. Fast überall begegnen wir abends sterbenshungrigen Sims, und die Dame hier war nicht die Einzige. Gleichzeitig erreicht mich die Nachricht, dass Sala sich das Merkmal „Ordentlich“ angeeignet hat. Fragt mich nicht wie, ich tippe auf Wunschdenken.​


Mitten im schönsten Gitarrenüben (kurz vor Stufe 4) rennt Bård dann auf einmal von selbst nach Hause. Die Polizei war wohl so furchterregend, dass er kein Risiko mehr eingehen möchte. Launenmäßig geht es ihm ziemlich gut, und heute war er auch finanziell ganz erfolgreich. Quasi ein Lichtschimmer am Horizont!​


Bilanz:
Einnahmen: 65 $
Ausgaben: --
Kontostand: 115​


Bis zum nächsten Update! :hallo:
 
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Tag 6

"Ha-ha-hatschiiii!" Mit aller Kraft pustet Sweet den Staub von ihrem guten, alten Rechner und arbeitet sich durch die Dateien. "Bård! Bård? Båååård, bist du da irgendwo???" Endlich entdeckt sie Bård, der sich hochmütig die zerzausten Haare aus der Stirn pustet und sich mit verschränkten Armen vor Sweet aufbaut. "Jetzt kommst du also wieder an, was?", beschwert er sich pampig. Sweet seufzt. "Tut mir Leid. Nach Weihnachten hatte ich einfach so viele andere Dinge zu tun..." Bård zeigt sich nicht im Geringsten beeindruckt. "Weißt du, wie lange das her ist? 184 Tage! Ich bin schier eingerostet in diesem Pizza-Kaff! ... ohne Pizza!" Schuldbewusst guckt Sweet auf die Bodentextur. "Weißt du, danach bin ich dann bis vor ein paar Tagen in Norwegen gewesen. Und da hatte ich nur meinen popeligen Laptop dabei, und so einen Adonis wie dich wollte ich mit der schlechten Grafik da einfach nicht zeigen, das wäre unter deiner Würde gewesen." Dass sie obendrein den ganzen Spielstand und die bereits vorgeschriebenen Kapitel daheim vergessen hatte, verschweigt sie Bård lieber. "Aber ich hab dich nicht vergessen, Kumpel!", schiebt sie schnell hinterher. Bård spielt noch eine kleine Weile lang die beleidigte Leberwurst. "Nach so langer Zeit interessiert sich eh keine Sau mehr für mein Schicksal", jammert er missmutig. "Na, das probieren wir einfach", hält Sweet dagegen. "Ich poste jetzt einfach das nächste Kapitel und spiele dann direkt mit dir weiter. Als wären wir nie weg gewesen." Endlich lässt sich Bård, getrieben von der Hoffnung auf ein besseres Leben, zum Weitermachen überreden. Während Sweet ein neues Add-On installiert und ihre Inhalte auf Vordermann bringt, erblickt endlich die schon so lange schlummernde Episode das Licht der Öffentlichkeit...

Tag 6

Der nächste Morgen. Bård wird von mir geweckt, als er fast ausgeschlafen ist. Sala ist grade erst aus der Pampa wiedergekommen und sollte dringend schlafen, aber ich bekam die Meldung, dass sie vernachlässigt und einsam ist und Gefahr läuft, ins Tierheim abgeholt zu werden.​


Beim Bürsten hat jeder so seine Sorgen, Bård ärgert sich unter anderem über die Haufen mit Erbrochenen, die Sala nach der Müllfresserei hinterlassen hat. Sie ist momentan einfach müde. Aber man beachte den traumhaften Sonnenaufgang!​


Bis sie vor Müdigkeit schier umfällt, füllen wir ihren Sozialbalken auf. Dabei hoffe ich, dass die Dauergäste in ihrem Fell, nämlich die Flöhe, nicht auf Bård rüberhopsen. Bislang scheint es aber gutzugehen.​


Anschließend besucht Bård dieses Pizza-Restaurant im Stadtkern und genehmigt sich ein Brot aus dem Kühlschrank. Ich lasse uns das durchgehen, schließlich stand das Ding von Haus aus dort und bei seinem Charme hat die nicht vorhandene Bedienung bestimmt ein Äuglein zugedrückt…​


Jetzt spielt er einfach wieder zig Stunden lang Gitarre und holt sich eeeeeendlich den vierten Fähigkeitspunkt. In dieser Zeit kommt sich das Pärchen Irgendwas-DeLuca immer näher, er schenkt ihr mehrmals Blumen und flirten die ganze Zeit. Richtig süß!​


Dann denke ich daran, dass Bård unbedingt eine Familie gründen muss, egal wie schnell oder langsam er sich hier eine Existenz aufbauen wird. Ich brauche einen Erben! Ich habe die Hoffnung, dass er durch das Gitarrespielen dann bald mehr einnehmen wird. Passend dazu ploppt der Lebenswunsch auf, Starkomponist zu werden (er hat nämlich noch keinen). Das kann er sich abschminken, wer weiß, wann wir denn erst mal in die Verlegenheit kommen, überhaupt einen Job anzunehmen… Den Bauch voll zu bekommen ist wie meistens das dringendere Problem und wird gelöst in Form von Synnøve Costa-DeLuca, vermutlich die Tochter des flirtenden Seniorenpaares, auch wenn sie wohl selber einen Happen vertragen könnte. Sie spendet uns nicht nur einen Simoleon, sondern auch ein Müsli, danach beweint sie das Fenster. Ich weiß absolut nicht, was daran nicht in Ordnung sein soll, aber die Sache geht ihr ganz schön nahe.​


Jetzt ist schon wieder Abend, und weil Bård etwas unsanft geweckt wurde, ist er auch schon hundemüde. Monte Vista hat aber auch lange Wege! 6 Tage noch, dann kann er wenigstens wirklich überall übernachten, das ist ja an sich der Sinn der Übung. Er putzt sich noch rasch im Restaurant die Zähne, was den Hygienebalken nur unwesentlich anwachsen lässt.​


Unterdessen bemerke ich, dass Sala zum ersten Mal auf einer Parkbank übernachtet, dass muss ihr ja nun wie ein Himmelbett vorkommen!​


Nach diesem ereignislosen Tag kommt ein hundemüder Bård auf der Wiese an. Streng genommen sitzen wir ja auf einem fremden Grundstück, nicht ganz uneigennützig lasse ich ihn aber mal nett sein und die Mülltonne aufheben sowie den ganzen Krempel in selbige werfen, bevor er seinen Schlafsack ausrollt und einschlummert.​



Bilanz:
Einnahmen: 1 $
Ausgaben: --
Kontostand: 116​

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Sooo, Bård und ich hoffen natürlich wirklich, dass noch jemand an unseren Erlebnissen Freude findet!

:hallo:
 
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lunalumi

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Hey,

Ich habe vor einiger Zeit mal angefangen in deine Geschichte reinzulesen, aber irgendwann den Faden verloren (noch vor der großen Lücke), was wohl daran liegt, dass in letzter Zeit so wahnsinnig viele Vagabunden im Forum unterwegs sind. Da verliert man schon mal den Überblick.
Jetzt bin ich wieder aktuell, und recht froh, dass du weiterschreibst, und wollte mich auch mal als Lesende erkennbar geben. Irgendwie erscheint mir Bards Schicksal (wo gibts den Kringel auf der deutschen Tastatur?) etwas leichter zu sein als das anderer Vagabunden. Kann aber gut sein, dass das Urlaubsflair da einfach täuscht (und immer gutes Wetter).
Deine Kommentare plus die unglaublich grausigen Namen der Townies *grusel* bringen mich immer wieder zum Lächeln, aber der Brüller war der Kommentar beim letzten Update. Da könnte ich mich echt wegschmeißen vor Lachen. Ich hoffe, es geht irgendwann weiter, und Bard kann erwachsen werden. Dann kann er ja an Erben denken, wenn er in dem Tempo weiterverdient. Also mit einem Simoleon am Tag kann er sich doch im Nu eine Villa und vier Kinder leisten. Vielleicht ermutigt es ihn ja, dass sein Schicksal doch noch Beachtung findet ;-)

LG Lunalumi
 
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Frottana

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Also ich auf jeden Fall! Ich finde insgesamt die Challenge ziemlich interessant und werde die auch weiter verfolgen. :D Und regelmäßig auf deine Signatur achten. :D
Sala ist so ein toller Hund! Ich hoffe dass es hier gut weiter gehen wird! :3

Ganz ganz liebe Grüße Frottana. :hallo:

Die Einleitung war übrigens total spitze!!! :scream:
 
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Tag 7

Wie schön, dass es tatsächlich noch Leser gibt - danke auch an alle "Danke"-Klicker! :)

@lunalumi: Freut mich sehr, dass du die Geschichte verfolgst! Und du hast Recht, es gibt sehr viele Challenges und man kann gar nicht alle lesen. Schön, dass du dich trotzdem von Bård und mir unterhalten fühlst :) Das a mit Kringel mache ich immer mit alt+0229, aber wenn man das weglässt, stört es mich auch nicht. Es nervt mich selbst beim Schreiben :D Aber als ich beschlossen hatte, die Challenge zu machen, war ich schon an den Namen gewöhnt. Ich hoffe ja, dass er demnächst mal etwas mehr Geld einnimmt. Er hat es vielleicht ein bisschen leichter als andere, joa. Zumindest bin ich nicht so fies wie Margaret und die Nachbarschaft ist nicht so feindlich, das ist richtig^^ Und er hat natürlich einen kleinen Vorteil, weil er als Teenager schon angefangen hat. Mal sehen, wie er sich so schlägt!

@Frottana: Danke für deinen Kommentar (den ich mir durch meinen dezenten Hinweis ja erschlichen habe) :D Ja, Sala ist toll. Ich liebe die Tiere bei den Sims. Auch wenn sie mich etwas nervt, durch dieses andauernde Gerenne zum Heimatgrundstück. Und allein kann sie ja kein Taxi nehmen und ist dementsprechend immer ewig unterwegs. Freut mich, dass die Einleitung gut angekommen ist. Ich dachte, nach so einer langen Pause muss ich mir eine originelle Form der Rechtfertigung überlegen :D

Und hier geht es weiter mit dem Ende der 1.Woche -

Tag 7

Sieht er nicht aus wie ein Adonis, wie sein jugendlicher Körper, im Aufstehen begriffen, von der Morgensonne beschienen wird, sodass sich ein zufriedenes Lächeln auf sein Jünglingsgesicht stiehlt? Ich finde, Bård sieht in dieser Pose echt super aus! Und ich bin ebenfalls überrascht, wie zufrieden er guckt. Sein Hungerbalken ist grade noch so, dass er sich nicht gravierend auf die Laune auswirkt… noch.



Nachdem Sala ihr Loch fertig gebuddelt hat, sehnt sie sich nach Zuneigung und bekommt einen dicken Schmatzer von ihrem Herrchen auf die Hundenase gedrückt. Apropos Schmatzer, Bård wird in weniger als einer ganzen Woche zum jungen Erwachsenen. Wo bleibt endlich die Gitarrenstufe 5? Vor meinem Monitor schiebe ich kurz Panik, dass er es nie zu einem Haus und damit auch zu keiner Familie bringen wird – und was passiert dann mit meinem Generationenspiel?! Vorerst muss Bård trotzdem zu unser beider Leidwesen den Hund küssen, für eine Frau hätten wir auch überhaupt keine Zeit.



Als er seinen Liebling mit der Bürste verwöhnt, hat jeder so seine Sorgen… Sala ist hundemüde und Bård stört sich an der unaufgeräumten… Landschaft. Außerdem hat er jetzt einen Bärenhunger und nicht mehr ganz so grüne Laune. Aber man beachte den herrlichen Sonnenaufgang!



Sportlich (und brav zu Fuß!) besuchen wir jetzt den Pub. Kaum sind wir drin, fängt Bård an zu müffeln. Das stört Torkild Costa-GilsCarbo erstmal nicht, da er telefoniert. Und man kann ja warten, bis man ihn anpumpt.



Nachdem wir 8 Simoleons und ein Marmeladenbrot geschnorrt haben, bewundere ich den Herrn noch einen Moment lang. Warum nochmal musste Bård ein Junge werden? Der sieht doch wirklich ziemlich gut aus!



Dann freuen wir uns über die schwangere (schade, sieht ebenfalls gut aus) Tina Bianchi-Almeria. Begeistert redet Bård mit dem Baby im Bauch. Und natürlich bettelt er sie an, sie ist bei mir wegen ihrer damaligen großzügigen Spende mit einem "!" markiert. Leider müssen wir uns mit 2 Simoleons zufriedengeben.



Dann zieht Bård mit der Gitarre wieder die Aufmerksamkeit der Leute, inklusive Ms „IchGuckeImmerGrimmig“ (die mit den Zöpfen) auf sich. Das Trinkgeld rückt näher!



Dann geschieht allerdings etwas, was noch viel mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht. Tina bekommt ihr Kind! Der Pub scheint irgendwie geburtsfördernd zu wirken. Während das Geschrei in vollem Gange ist, entscheidet sich die Hauptperson aber, ins Krankenhaus abzuhauen… womöglich, weil die Leute um sie herum nicht absolut hilfsbereit waren?



Stattdessen kann man sich nun wieder auf Bård und seinen Körpergeruch konzentrieren.



Mikal Perry-Monty führt gerade ein inhaltsloses Gespräch. Als es beendet ist, bedenkt er uns mit einer Spende von einem ganzen Simoleon. Wir schnorren irgendwie nicht so erfolgreich.



Unser Jugendfreund Ådne Costa-Rauven hingegen gibt uns 1+9 Simoleons und setzt sich, nachdem wir von Lisbeth Costa-Ricardo (nicht im Bild) noch ein Marmeladenbrot geschnorrt haben, sogar mit an den Tisch. Schon wieder naht der Abend, Bård ist nicht so verfressen, wie es sonst aussehen könnte.



Dann treffen wir Bårds Vetter Bastian Costa-Haynes, der uns begeistert erzählt, dass seine Lieblingsfarbe lila ist.



Als wir ihn um Geld bitten, wird er aber total unfreundlich und beschimpft meinen armen Bård mit dem furchtbaren Schimpfwort „du Dirigent!“…



… was wir nur mit einer hochgezogenen Augenbraue kommentieren können.



Nach einer Katzenwäsche auf der Toilette des Pubs geht es wieder aufs Heimatgrundstück, und eine dreibeinig aussehende Sala kommt begeistert angerannt, um Bård zu begrüßen – „süß“, denke ich, aber eigentlich rennt sie nur zufällig grade im Kreis.



Heute ist wohl der Tag der Kommunikation. Sala macht im Gespräch deutlich, was sie von Yetis und Bårds Meinung hält.



Zur Besänftigung wird sie noch einmal gebürstet. Bård scheint indes die Aussage von Bastian sehr persönlich zu nehmen, zumindest denkt er noch immer darüber nach.



Dann geht er schlafen und Sala lässt sich brav neben ihm nieder. Sie IST süß!




Bilanz:
Einnahmen: 24 $
Ausgaben: --
Kontostand: 140 $​

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Das war dann die erste Woche, ich hoffe, es hat euch gefallen :hallo:
 
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