Rund um den Balkon und Garten

Lowryder

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Hallo Shayali,

da muss ich dich leider verbessern, Neem hat in jeglicher Form nichts mit Gift zu tun.

Neem und die Nebenprodukte wie Neem-Öl, Kuchen, Streu sind zu 100% biologisch.
 

Andreas

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Auch Gifte können zu 100% biologisch sein, Du kannst ja gerne mal Rizinussamen oder Knollenblätterpilze futtern...

Neem-Öl wirkt gegen saugende und blätterfressende Insekten, da es die Bildung von Chitin, aus dem der Hautpanzer der Insekten besteht, stört. Sie können sich also nicht mehr häuten und verpuppen. Sind die Insekten hingegen schon ausgewachsen, hilft auch Neem-Öl nicht mehr viel, aber man kann so Gelege bzw. die Larven abtöten.
 
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Lowryder

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Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Ergo hast auch Du keine Ahnung von der Pflanze :P

Der Knollenpilz gehört zu den zwei tödlich giftigen Pilzen (neben dem Satansrörling), die in Deutschland wachsen. Alles andere ist nicht tödlich giftig!

Es gibt neben dem Öl, noch weitere Produkte, die aus den Samen, bzw. Pflanzenteilen gewonnen werden. Dazu zählt der Neem-Kuchen, der in die Erde eingearbeitet, als Dünger fungiert, Schädlinge fern hält und Wasser speichert.

Ich zitiere mal:

Bislang ist keine andere Pflanze bekannt, die so viele nutzbringende Stoffe produziert wie der Niembaum (Neembaum). So verwundert es auch nicht, dass Niem oder Neem, wie man es im englischen schreibt, in der traditionellen Ayurveda-Heilkunde eine Schlüsselrolle spielt. In jahrtausendealten Sanskrit-Schriften wird der Niembaum (Neembaum) als ein Geschenk des Himmels bezeichnet, denn sein Holz, die Rinde, Äste, Blätter und seine Samen besitzen wertvolle, einzigartige Inhaltsstoffe, die bis heute genutzt werden.

*Klugscheiss* ;)

Ach ja. der Link zum ganzen... ganz vergessen :/ https://www.fair-natur.de/neem-niem/?p=1
 
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Andreas

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Ich vergleiche gar nichts, ich korrigiere nur Deine Aussage, Neem-Öl hätte "in jeglicher Form" nichts mit Gift zu tun. Fakt ist, dass es für die Insekten tödlich ist, also ist es ein Gift, "biologisch" hin oder her. Man könnte Azadirachtin (den Wirkstoff im Neem-Öl) auch "chemisch" herstellen, die Wirkung bleibt die gleiche.
 

Dark_Lady

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Der Knollenpilz gehört zu den zwei tödlich giftigen Pilzen (neben dem Satansrörling), die in Deutschland wachsen. Alles andere ist nicht tödlich giftig!
in entsprechend hoher Menge aufgenommen, sind auch noch mehr Giftpilze und andere biologische Stoffe tödlich.

Wie sagte schon Paracelsus:
Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift ist.

Selbst Wasser ist potentiell giftig/tödlich, wenn in zu hoher Menge aufgenommen - und damit meine ich nicht ertrinken....
 
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Mathe Man

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Vor allem, wenn das Wasser in seiner reinsten Form ohne Salze daher kommt. Die Osmose wird dann die Zellwände zu sprengen. :nick:

Es gibt sehr viele Gifte natürlichen Ursprungs, die sich in Tier und Pflanzenwelt zur Abwehr von Schädlingen entwickelt haben, beim Neembaum eben die Abwehr von saugenden Insekten, was ihm dann wohl einen biologischen Vorteil gewährt hat. Das im Gartenhandel verfügbare Neemöl ist aber trotzdem chemisch nachgebaut und wird nicht aus Neem-Bäumen gewonnen.

Im übrigen finde ich das Wort "gift" immer wieder interessant, freut man sich doch im englischen Sprachraum darüber. :D
 

Lowryder

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Aloha,

hat jemand ne Idee, wie man Ratten an der Hauswand los wird? Mir sind die letzten 5 Nächte 2 mal eine Ratte an der Hauswand entgegen gekommen. Die grüßt freundlich, lächelt mich an und geht ihres Weges.

Soweit so gut.. nur muss ich das nicht unbedingt haben. Schlagfallen hab ich aufgestellt= Nada. Von Giftködern halte ich nichts. Sonstige Ideen?

Gruß
 

Andreas

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Welchen Köder hast Du denn bei den Fallen benutzt? Als ich im Frühjahr der Mäuseplage im Garten Herr werden wollte, habe ich Nussschokolade verwendet, hat bei den Mäusen super funktioniert. Beim sechsten Mal saß dann eine fette Ratte in der (Lebend-)Falle, die Schokolade kann als Köder also nicht so verkehrt sein.
 

Lowryder

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Für Klein-Nagetier nehme ich Nutella. Für die etwas größeren Exemplare gerösteten Speck mit überbackenem Käse und einem Touch E605. (das hab ich jetzt nicht geschrieben!). Es muss wohl E603 gewesen sein *hüstel*

*Edit* früher durfte man noch anders werkeln, das hat der Naturschutz leider unterbunden... obwohl die Maßnahme hilfreich waren.
 
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Lowryder

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E605? Ich wusste gar nicht, dass Ratten zu den Insekten zählen...

Schwiegermütter auch nicht ;) Darum nannte man E605 früher ja auch "Schwiegermutter-Gift". Was glaubst Du, wie viele Menschen mit E605 um die Ecke gebracht wurden? Darum wurde es ja auch verboten. E605 tötet Säugetiere ratz fatz, schneller als Insekten. Innere Blutungen, Organversagen und andere Nettigkeiten.

Ich hab jetzt aber was neues.

Ein Arbeitskollege hat mir heute einen TOP Tip gegeben... allerdings nicht ganz ungefährlich. So etwas sollte man nur auf dem eigenen Grundstück machen!

[...]

DAS gefällt mir und wird jetzt direkt umgesetzt.

"Edit" übrigens hat ALDI Süd seit heute Reben im Angebot... 5€ im 3l. Topf, Größe ca. 30-60cm. Sorte Silvaner (hell) und Burgunder (rot). Die Pflanzen machen einen gesunden Eindruck und kommen aus Franken. Wenn ich nicht schon Wein hätte, ich tät zuschlagen. Tolle Sorten (leider mit Kernen).

Gruß
 
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Andreas

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Gut, wenn man noch Vorkriegsbestände in der Garage hat... Ich las, dass E605 vergällt ist bzw. war, damit die böse Schwiegermutter rechtzeitig vor dem Verzehr gewarnt wird, sowas wird dann auch den Ratten nicht schmecken. Insekten haben wohl nicht wirklich einen Geschmackssinn dafür, also hat man es für die als Kontaktgift noch eine ganze Weile angewendet...
 

Lowryder

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Ich mags ja nicht schreiben, aber das Zeug hilft ungemein. Mir unverständlich, warum das verboten wurde. Glyphosat darf man hingegen als Trinkwasserzusatz verwenden *Ironie*

Meine Bestände sind übrigens eingefroren bei -18°C. Das Zeugs tuts auch noch für die nächsten 3 Schwiegermütter *fg*

*Edit fragt* hat übrigens jemand Erfahrungen mit Litschis? Ab wann muss man die einräumen? Sobald die Temps unter +10°C fallen?
 
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Lowryder

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Es ist übrigens eine gute Idee, Rasen alle 3-5 Jahre mit Würmern zu impfen.

Die Burschen lüften die Wurzeln, versorgen die Pflanzen mit notwendigem Dünger und sorgen für einen geregelten Wasserabfluss bei Starkregen. 2.500- 5.000 Würmer auf 100qm2 sollten ausreichen, je nach Bodenbeschaffenheit.

Mehr Lehm = weniger Würmer, mehr Sand = mehr Würmer.
 
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Lowryder

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Und ich lese "übrigens hat ALDI Süd seit heute Regen im Angebot. %)
Immerhin regnet es heute Abend auch, da muss ich nicht den ausgesäten Rasen beregnen.

Gaaaanz toll,

da wollte ich mir heute noch 2 Silvaner mitnehmen... was war? Ausverkauft. Innerhalb von 4 Stunden waren alle Pflanzen weg (laut Marktleitung). Auch in anderen Filialen das gleiche Bild... ruck zuck verkauft gewesen.

Ich Depp, so billig kommt man nie wieder an Reben dran *grummels*
 

Andreas

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Kreuzspinnen habe ich im Sommer auch immer am Fenster, und im Gegensatz zu anderen Spinnen verirren sie sich nicht in die Wohnung. Die Weinreben standen hier übrigens noch eine ganze Weile beim ALDI herum, braucht hier halt kaum einer, wenn man nach ein paar Schritten im Weinberg ist. ;) Und da in der Plauderecke neulich mal wieder nach meinen Gartenfotos gefragt wurde, poste ich ein paar Bilder.


Heute kam auch hier endlich mal wieder die Sonne zwischen den Wolken hervor, wenngleich auch nur für zwei Stunden. Also habe ich mir die Kamera geschnappt und eine Runde durch den Garten gedreht. Wie schon erwähnt sind die Beete im Moment ziemlich wild, aber trotzdem fand ich einige schöne Details, insbesondere die Astern sind zur Zeit eine Pracht.



Bleibt man weit genug weg, sieht man nicht, dass der Rasen struppig ist und die Stauden teils arg auseinandergefallen sind. Die Gauras (Präriekerzen) blühen immer noch überschäumend, und die Natur schaltet langsam, aber sicher in den Herbstmodus, überall sieht man nun Ansätze der Herbstfärbung. Der kleine Fächerahorn am Teich wechselt von dunkelrot über bronzefarbenen hin zu lachsroten Tönen, und auch die Wiesentaglilien werden langsam gelb.



Der Blutweiderich sieht im Gegenlicht immer noch sehr schön aus, und auch wenn sie schon im Schatten liegen, leuchten die Blütenwolken der Astern im Hangbeet wunderbar. Auch die gelbe Skabiose und die Stockrosen blühen immer noch unermüdlich, Fetthennen, Pyramidenglockenblumen und Spornblumen sind aber nun so gut wie "durch".







Ein paar Detailfotos von den Astern, Sortenbezeichnungen weiß ich keine, einige stammen von netten Usern aus meinem Gartenforum, aber ich habe mir nicht immer alles aufgeschrieben und auch nicht gemerkt. Das tut der Schönheit aber keinen Abbruch. :D





Rudbeckia triloba, der Oktobersonnenhut, macht seinem Namen alle Ehre, auch Anfang Oktober blüht er noch üppig. Angefangen hatte er schon im Juli, so ausdauernd sind nicht viele Stauden. Auch der Kerzenknöterich zeigte erste zaghafte Blüten im Juli/August, nun wird er sicher bis zum ersten Frost weiter blühen. Das bunte Kapkörbchen im nächsten Bild steht allerdings in einem Topf im Vorgarten, nach einer "Atempause" im Sommer legt es sich nun noch einmal richtig ins Zeug.



Apropos Vorgarten, im kleinen Beet zwischen Weg zum Haus und dem neuen Parkplatz habe ich ein bisschen geschummelt und einen Topf mit einer wunderbar tiefblau blühenden Bartblume hineingestellt, welche mir vor Kurzem im Gartencenter über den Weg gelaufen ist. Leider stand keine Sortenbezeichung auf dem Etikett, und auch das ansonsten durchaus kompetente Personal wusste keinen Rat, sie hatten die Bestellung ohne weitere Infos erhalten.



Hier noch einmal eine Detailaufnahme, die Blüten haben fast schon einen violetten Farbton, jedenfalls viel dunkler als meine 'Heavenly Blue', die ich schon einige Jahre auf der rechten Seite im Vorgarten stehen habe. Zusammen mit der Fetten Henne bildet sie ein hübsches, kontrastreiches Duo. Hier nochmal zwei Detailaufnahmen:



 

Fannylena

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So, diesen Sommer war ich echt Fotofaul. Fotos hab ich zwar gemacht, aber das wars dann auch.
Geblüht hat es diesen Sommer wieder sehr üppig.

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Der Sonnenhut den ich 2019 herangezogen habe, ist komplett wiedergekommen.

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Bei unserer Gartenbestellung im Frühling hab ich dann auch eine Echinacea ergattert. Die wohnt nun neben dem anderen Sonnenhut und ich hoffe das die sich in den nächsten Jahren noch ein bisschen vermehrt.

Die Lilien haben wieder sehr üppig geblüht. Die Sorten die meine Mutter bestellt hatte, haben auch dafür gesorgt das das Beet den ganzen Sommer blüht. Die allerletzte Lilie ist erst vor 2 Wochen abgeblüht.

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Auch unser Heidegarten ist wunderschön geworden. Einige der Pflanzen sind schön zusammengewachsen. Die Buchsbäumchen kann ich wohl auch bei der nächsten Gelegenheit etwas ist Form bringen. 2018 und 2019 ist der kaum gewachsen, dafür aber dieses Jahr, weil es ja doch ab und an mal geregnet hat. Ich habe dieses Jahr das Heidebeet kein einziges Mal gegossen. Der Regen hat ausgereicht. 2018 und 2019 konnte ich das nicht. Da wäre alles verdorrt.

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Das ist nun das Beet das ich neu angelegt habe. Oberhalb der Pflanztöpfe wucherte letzten Winter noch der Hartriegel. Jetzt sind da 5 Heckenpflanzen. Ich muss nur aufpassen das das Gestrüpp von ganz oben nicht wieder alles einnimmt. Da werd ich nächstes Frühjahr noch ein wenig roden müssen. Wenn es nämlich regnet, wächst das Zeuch explosionsartig.

Im unteren Beet hatten wir eine nette Staudenzusammenstellung ergattert. Von den ganzen Pflanzen ist leider eine Gloxinie eingegangen. Aber der Rest ist schön angewachsen.

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Ich habe auch noch 3 Bauernhortensien gepflanzt. Ich weiß, das ist gewagt, da die ja sehr viel Wasser brauchen. Aber ich liebe Hortensien und die passen so schön da oben hin um die Kompostecke ein wenig vom Garten abzutrennen, wenn sie denn mal gewachsen ist.
Ein bisschen darben mussten die jungen Hortensien auch schon was sie mir auch mit sofortigem Blätterabwurf klarmachten, als es so heiß wurde. Ich habs zum Glück noch rechtzeitig gemerkt.

Dann hab ich mich entschlossen mal eine Bewässerungsanlage auszuprobieren. Ich liebäugel schon seit 2 Jahren damit. Das ist eine die keinen Strom und Computer benötigt. Lediglich eine höher gelegene Wasserquelle. Ich weiß jetzt nicht, ob ich den Hersteller hier nennen darf. Daher lass ich es lieber mal.
Leider ist das ein kostspieliges Unterfangen, wenn ich das tatsächlich an weiteren Stellen im Garten machen möchte. Also hab ich erstmal ein Starterset gekauft und konnte damit die 3 Hortensien plus 2 andere Pflanzen anschließen.

Hier ist nun die höher gelegene Wasserquelle. Eine Tonne die ich bei meiner Frühstelle für lau bekomme. Die steht nun auf einem provisorischem 1 Meter hohen Turm aus Plastikkästen.
Da wurde ein Anschluss drangemacht. Die Schläuche führen dann zu den Pflanzen. Der Vorteil bei dieser Art Anlage ist, das die Pflanzen nur Wasser bekommen wenn sie es brauchen.

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Nach ein paar Wochen testen kann ich sagen. Es funktioniert tatsächlich. Ich hab seit meinem Urlaub im August (da hab ich das installiert) keine Hortensie mehr gegossen. Als die Spätsommer-Hitzewelle kam, musste ich nur den Tank immer wieder nachfüllen. Jetzt wo es häufiger geregnet hat, ist der Tank immer noch randvoll.

Nun werde ich wohl wirklich noch ein paar Euros investieren um diese Anlage an meinen Pflanztöpfen unter dem Balkon zu installieren. Denn da kommt ja gar kein Regen hin. Da die Regentonne genau darüber auf dem Balkon steht und da sicher mehr als 1 m Höhenunterschied ist, könnte das gut funktionieren und ich muss nach meinen anstrengenden Arbeitstagen nicht mehr ne Stunde im Garten stehen um zu gießen.
 

Andreas

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@Fannylena: Deine Lilien sind wirklich prächtig, ich glaube, ich muss es doch mal mit denen versuchen, bisher habe ich ja gar keine... Toll, dass das Heidebeet der Trockenheit getrotzt hat, hier im fetten Lehm wäre sowas wohl nur nach umfangreicher Bodenbearbeitung möglich. Mit so einer Bewässerungsanlage liebäugele ich auch schon einige Zeit, auch wenn ich meine einzige Hortensie im Frühjahr ausgebuddelt habe, da sie regelmäßig im Frühjahr abgefroren und im Sommer dann stets fast vertrocknet ist.

Hier kam am Wochenende nach reichlich trübem, regnerischen Wetter endlich einmal wieder die Sonne heraus, und so langsam setzt die Herbstfärbung ein. Mit etwas Glück kann der "Goldene Oktober" nun zeigen, was in ihm steckt, für die kommende Woche sind kalte Nächte und sonnige Tage angekündigt. Leider ist am Freitag mein Bildschirm kaputt gegangen, so dass ich nun eine alte Gurke benutzen muss, daher weiß ich nicht, ob die Nachbearbeitung der Fotos gelungen ist, aber ich zeige hier trotzdem ein paar Impressionen.



Gestern Nachmittag habe ich nach langer Zeit mal wieder den Rasen gemäht, daher ist das Gras auf dem Foto noch etwas streifig. Ich fand die Lichtstimmung der untergehenden Sonne aber sehr schön, und die Schäfchenwolken haben auf dem ansonsten tiefblauen Himmel ebenfalls einen netten Akzent gesetzt.



Heute Vormittag dann wiederum eine ganz andere Stimmung, das Gartenhaus liegt noch im Schatten, dafür wird das Beet am Hang in ein goldenes Licht getaucht. Im Garten leuchten nun überall die Blüten der Astern, die Fette Henne sieht ebenfalls wunderbar aus, auch wenn sie größtenteils schon verblüht ist, und an den langen Stängeln der Stockrosen präsentieren sich immer noch einzelne Blüten.



Überhaupt ist das Spiel von Licht und Schatten zusammen mit der einsetzenden Herbstfärbung im warmen Glanz der Sonne ein wunderbares Schauspiel, das für schöne Kontraste sorgt, wie hier die blutroten Blätter des Roten Hartriegels und das langsam gelb werdende Laub der Weigelie.



Auch am Teich nimmt der Goldfelberich nun eine Gelbfärbung an, der kleine Fächerahorn glüht leuchtend rot, und die hohen Blütenstände des Blutweiderichs zeichnen sich vor dem dunklen Hintergrund ab, welcher seinerseits von den tausenden Blütenköpfen der Astern aufgehellt wird.



Die Ecke mit meiner Trockenmauer ist zur Zeit zwar etwas wild, weil ich keine Zeit für einen etwas ordnenden Rückschnitt oder gar für das Jäten des nun wieder in rauen Mengen sprießenden Unkrauts hatte, aber auch hier sorgen Astern, Fette Henne, Mädchenaugen und Co. noch für zahlreiche Farbtupfer.



Wieder ein kleiner Sprung zurück zum gestrigen Nachmittag: Die tiefstehende Sonne beleuchtet das ovale Beet auf dem Rasen, wo die Goldruten turmhoch aufragen. Ich überlege, ob ich sie nicht gegen einen Miscanthus o. ä. austausche, am Zaun stehen eigentlich schon genug, und da bilden sie einen schönen Hintergrund. Letztes Jahr pflanzte ich dort einen rotlaubigen Fächerahorn, den ich etwas freistellen müsste, damit er besser zur Geltung kommt.



Wie unterschiedlich die Lichtsituation im Laufe des Tages ist, kann man wieder auf diesem Foto von heute Vormittag sehen, im Vergleich zum Bild oben habe ich mich nur etwas mehr nach links gedreht. Langsam fangen auch die beiden Haselnüsse mit der Herbstfärbung an, unglaublich prächtig leuchtet der Baum hinterm Nachbarhaus. Schade, dass mein Hartriegel nicht mehr so will, das dunkle Rot seines Herbstlaubs ist immer eine schöne Bereicherung.





Zum Schluss noch ein paar schöne Details: Die Bienen nutzen die letzten warmen Tage, in den vergangenen zwei Wochen war das Nektarsammeln im Dauernieselregen sicher kaum möglich. Auch die Astern sahen reichlich zerzaust aus, jetzt leuchten sie wieder wunderbar in der Sonne, ebenso wie die rostrot verfärbten Blütenstände der Fetten Henne.





Neben der Blüte im Februar begeistert das Farbfeuerwerk der Zaubernuss im Oktober jedes Mal aufs neue, das Laub scheint geradezu in allen Regenbogenfarben zu leuchten. Auch bei der Felsenbirne setzt nun die Herbstfärbung ein, in ein paar Tagen wird es eine orange-rot leuchtende Fackel sein, welche einen herrlichen Kontrast zu meinem weiß-blau gestrichenen Gartenhaus bildet.





Immer wieder schön ist auch das Lichtspiel im Schattenbereich, hier die hellen Tupfen der Oktobersonne auf Purpurglöckchen, Bergenie und Segge. Bis vor ein, zwei Jahren habe ich mich noch überhaupt nicht mit dem Thema "Schattengarten" beschäftigt, das waren für mich immer nur dunkle Ecken mit Efeu und Immergrün, aber mittlerweile habe ich diese Bereiche ebenso ins Herz geschlossen wie die Sonnenbeete, denn die Vielfalt der Schattenstauden ist überraschend hoch, und gerade die Laubkontraste sind ausgesprochen reizvoll. :)
 

Andreas

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Hier ist Sonne zur Zeit leider weiterhin Mangelware, aber trotzdem leuchteten die Farben im Garten wunderbar, so dass ich noch ein paar Fotos gemacht habe. :)



Die oft verwendete Standardperspektive hinunter in den Garten, welche mir einfach zu jeder Jahreszeit gefällt, zeigt nun immer mehr Herbstfarben, insbesondere den kleinen Fächerahorn 'Dissectum Garnet' am Teich, welcher nun purpurrot aufglüht. Der Rasen ist wieder sattgrün, kaum zu glauben, dass vor drei Wochen noch extreme Trockenheit herrschte und die Niederschläge hier nicht allzu üppig waren!





Ich kann mich nicht entscheiden, welche Perspektive schöner ist, die mit den Gartenhaus im Hintergrund, wo nun auch die Felsenbirne orangerot aufleuchtet, oder die üppigen Wolken der Asternblüten am Gehölzrand, wo das Laub der Zaubernuss ebenfalls in Rot- und Orangetönen glüht. Unglaublich ist auch die Blütenfülle der Gaura auf dem "Rosenrondell", hoffentlich verausgabt sie sich nicht völlig!



Und weil's so schön ist, nochmal das Laub von Acer palmatum 'Dissectum Garnet' in der Nahaufnahme. Das kleine Bäumchen, vor zwei Jahren bei ALDI erstanden, hat sogar die glühende Hitze im August problemlos praktisch ohne jegliche Laubverbrennung weggesteckt, vielleicht hat die Luftfeuchtigkeit vom Miniteich daneben geholfen. Gewässert habe ich jedenfalls nur ab und zu mal. 'Orange Dream' am Gartenhaus ist diesbezüglich leider empfindlicher, da hoffe ich, dass die Felsenbirne ihm bald etwas Schatten spendet.





Und nochmal ein Zweierpack Bilder, ich hätte die wohl auch zu einem Panorama montieren können. Die straff aufrecht wachsende Felsenbirne gefällt mir sehr, und im Moment bietet das Herbstlaub einen wunderbaren Kontrast zu meinem blau-weiß gestrichenen Gartenhaus. Das Gras im Vordergrund auf dem zweiten Bild steht schon seit einem Jahr im Topf auf meinem Pflanztisch, ich hatte dieses Jahr einfach keine Gelegenheit, es irgendwo zu pflanzen. Das kleine Beet dort an der Felsenbirne wird zur Zeit noch von wucherndem Goldfelberich belegt, vielleicht rode ich den irgendwann und gestalte die Ecke neu, denn gerade dort am Sitzplatz würden ein paar ausdrucksvolle Stauden und Gräser nett aussehen. Noch ist es dort ab Mittag ziemlich sonnig, in ein paar Jahren wird die Felsenbirne wohl etwas Schatten spenden.





Auch die Stauden wissen manchmal mit einer schönen Herbstfärbung zu überraschen, wie hier die Wiesentaglilie neben dem Sedum, die Ballonblume in Gelb sowie der chinesische Bleiwurz in Purpurrot auf dem zweiten Bild. Purpurglöckchen und das Sedum auf dem zweiten Bild sind nun etwas vergrünt, überzeugten im Sommer aber durch eine tiefdunkle Färbung. Wie man sieht, muss ich hier auch dringend mal wieder Unkraut jäten, selbst der Schachtelhalm, dem ich sonst gnadenlos nachjage, hat nochmal vorwitzig ein paar Halme getrieben...



Eher unscheinbar am Hang, hinter der Weigelie versteckt, wächst ein uriger Cotoneaster horizontalis, der im Frühling eifrig von den Bienen umschwärmt wird. Nun leuchten seine roten Früchte, und das Laub färbt sich in ein glühendes Orange um. Wenn sein Laub sowie das der Weigelie abgefallen ist, haben die Cyclamen darunter, welche mittlerweile ihre Blätter geschoben haben, wieder mehr Licht.



Zum Schluss noch das weiter oben angesprochene Pilz-Foto, hier ein sehr hübsch gewachsenes Exemplar, übersät mit Tautropfen. Offenbar gibt es einen Hexenring um die Fichte oder ein anderes Gehölz hier in der Ecke herum, denn dort erscheinen immer wieder Fruchtkörper, und das Gras ist an dieser Stelle erstaunlich vital, verglichen mit dem Bereich rundherum.
 

Andreas

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Heute war es nach vielen trüben Tagen endlich mal wieder richtig schön sonnig, und ich hatte auch Zeit, eine Runde durch den Garten zu drehen. Und damit ich nicht immer so viele Übersichtsfotos poste, habe ich auch mal genauer auf die Details geschaut und war doch überrascht, dass durchaus noch so einiges blüht - oder so manches schon wieder, bisweilen etwas vor seiner Zeit. Hoffentlich gibt es heute und in den nächsten Tagen noch keinen stärkeren Frost, der die letzten Blüten des Spätsommers dahinrafft!



Im Vorgarten möchte es der Lavendel 'Hidcote Blue' noch einmal wissen und hat ein paar Blütenstängel geschoben. Die tiefblaue Farbe dieser Sorte mag ich sehr gerne, auch wenn er in Sachen Wüchsigkeit nicht gerade ein Meister ist.



Im Baumarkt wurden die Restbestände an Pflanzen verramscht, und so hüpften mir noch ein paar Exemplare in den Einkaufswagen, wie diese beiden japanischen Spiersträucher. Die werden ja nicht so groß, sind unkompliziert, und bezaubern neben der hochsommerlichen Blüte mit einer wunderbaren Herbstfärbung. Sicher eine schöne Ergänzung für den neu zu gestaltenden Vorgarten. :)



Die Schale mit den Hauswurzen habe ich sicher schon ein paarmal gezeigt, aber hier leuchteten sie gerade so schön im goldenen Licht der tiefstehenden Sonne.



Die Prachtkerze in der Schale daneben hat auch noch ein paar Blüten; den Kontrast zwischen den purpurroten Knospen und den zartrosa Blütenblättern finde ich sehr hübsch. Hier leiht sie sich gerade das Laub eines kleinen Rosmarin als "Stütze".



Auch die Zauberglöckchen produzieren immer noch ein paar Blüten, die habe ich dieses Jahr zum ersten Mal ausprobiert und bin sehr angetan. :)



Der Mittelmeerschneeball - noch im Topf - hat die ersten Blüten geöffnet, und wenn der Winter wie hier mittlerweile üblich über lange Strecken mild ist, wird er bis zum Frühling mehr oder weniger durchblühen.



Auch Fuchsien und Schneeflockenblumen blühen noch üppig, sicherheitshalber habe ich sie heute Abend nach drinnen gestellt, aber wenn die milde Witterung so weitergeht, werden sie sicher noch bis in die Weihnachtszeit hinein blühen. Von den letztes Jahr überwinterten Fuchsien haben es nur zwei Exemplare geschafft, es sind halt einfache Baumarkt-Dinger, und ich habe nicht den richtigen Platz für sie, da überlege ich, ob sich der Aufwand lohnt, neue Exemplare bekommt man im Frühling ja für wenig Geld geradezu nachgeworfen...



Auf dem Weg nach unten kommt man am neu angelegten Mini-Schattenbeet vorbei, wo ich die Stufen im Weg mit Natursteinen in den Hang hinein fortsetze. Auch hier stehen diverse verramschte Baumarkt-Stauden, Pflanzenspenden von netten Usern aus dem Gartenforum und diverse im Vorgarten ausgebuddelten Exemplare.



Diese himmelblaue Primel, die übrigens wunderbar duftet, hat sich irgendwie in der Jahreszeit vertan und schon dicke Blütendolden gebildet, welche wohl dank der milden Witterung aufgeblüht sind. Hoffentlich kommt sie gut über den Winter!



Die Christrosen fürchten Eis und Schnee ja nicht, aber auch meine Discounter-Exemplare überraschen mit ersten Knospen. Das Laub ist bisher ausgesprochen gesund, kein Vergleich zu manch älteren Pflanzen, wo man gar nicht umhin kommt, alle Blätter abzuschneiden. Ich werde sie dranlassen, auch wenn ein paar der Blüten vielleicht etwas verdeckt sein werden.



Der Regen der vergangenen Wochen hat nun auch Aronstab sowie viele Frühlings- und Herbst-Alpenveilchen aktiviert. Während letztere mittlerweile verblüht sind, hoffe ich bei den ersteren auf eine schöne Blüte, denn letztens Jahr haben sie - völlig verausgabt von der extrem üppigen Blüte nach der Pflanzung im Dezember - mit dem Blühen weitgehend ausgesetzt.



Ein bisschen versteckt zwischen Walderdbeeren und Falllaub sind die Herbstalpenveilchen ja schon, aber wenn man etwas näher herangeht, kann man sich an der hübschen Blattzeichnung erfreuen.



Meine im Frühling gepflanzte Mahonie 'Winter Sun' überrascht mit einer Blüte, ich hatte noch gar nicht damit gerechnet, zumal der diesjährige Neuaustrieb die Spätfröste im Frühling nicht überlebt hat. Neben den Blüten hat sie aber offenbar noch zwei Knospen für eine Verzweigung gebildet.



Verlassen wir nun den Schattenbereich und kehren zurück zu den Sonnenbeeten. Die Astern liegen nun in den letzten Zügen, aber Aster ageratoides 'Eleven Purple' bezaubert noch mit vielen feinen Blütenstrahlen in einem schönen Violettblau.



Jetzt ist wie gesagt die Zeit der Chrysanthemen gekommen, hier die "Nebelrose". Die Stängel sind zwar wenig standfest und viel zu lang, aber sie lehnt sich an einen kleinen Sommerflieder an. Neulich las ich, dass sie von einem 'Chelsea chop', bei dem man die Stängel der Stauden Ende Mai, Anfang Juni etwas zurückschneidet, sehr profitiert, das werde ich dann nächstes Jahr ausprobieren. :)



Die hellrosafarbenen, fast weißen Blütenbälle sind glaube ich 'Julia' - auch hier nochmals vielen Dank! Die gelben und roten Exemplare sind namenlose Baumarktware, die ich im Topf überwintert habe, bei den strengsten Frösten drinnen, ansonsten immer draußen. Ich werde versuchen, sie nächstes Jahr im Vorgarten auszupflanzen, da sind sie vor eisigen Ostwinden geschützt und haben - ggf. mit etwas Winterschutz - sicher eine Chance auf ein längeres Leben.



Die Goldruten haben auch der diesjährigen Trockenheit ausgezeichnet getrotzt und stehen mit stabilen, 2 m hohen Stängeln im Garten. Ja, sie versamen sich, und hier und da muss ich einige Sämlinge jäten, aber ganz verzichten möchte ich nicht auf sie. Und die silbern im Sonnenlicht glänzenden Samenstände sind eigentlich zu schön, um sie abzuschneiden. Aber ich denke, auf die Dauer werde ich sie doch etwas reduzieren und stattdessen das eine oder andere hohe Chinaschilf pflanzen, der zeigt im Winter ein ähnliches Licht- und Farbenspiel.



Schließlich noch der obligatorische Überblick; ein paar letzte Blüten der Stockrosen leuchten noch im Sonnenlicht, ansonsten kontrastiert der durch die Regenfälle im Oktober wieder sattgrün gewordene Rasen mit den braunen Stängeln der Stauden und den mittlerweile kahl gewordenen Weiden. Nur Haselnuss und Birke zeigen noch goldgelbes Laub, der Sturm am Montag hat ansonsten ganze Arbeit geleistet...
 
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6Ich habe ein Zitronenbaum der bekommt schwarze Äste. Und die Schefflera wird auch von oben schwarz.
 

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Es tut sooooo gut, nach all den trüben Tagen und Dauerregen endlich mal einen vorfühlingshaften, sonnigen Tage mit angenehmen Temperaturen genießen zu können! Hier im Garten haben zahlreiche Vorfrühlingsblüher auch schon auf diesen Moment gewartet, und ich kann nur hoffen, dass die angekündigte Kältewelle hier einigermaßen moderat ausfällt. Heute habe ich knapp vier Stunden im Garten gewerkelt, und am Vormittag habe ich für eine halbe Stunde die Arbeit unterbrochen, um ein paar Fotos vom Garten zu machen (Homeoffice sei Dank). :)



Auf den ersten Blick hat sich im Vergleich zum Foto von Anfang Januar fast nichts im Garten getan; aber eigentlich ist es kein Wunder, war das vor vier Wochen doch so ziemlich der einzige Tag mit Sonnenschein, ansonsten war's ständig kalt, grau und regnerisch. Aber beim genaueren Blick in die Beete merkt man doch deutlich, dass mittlerweile überall die Frühlingsblüher aus dem Boden spitzen, und die ersten haben mittlerweile ihre Blüten geöffnet.





Mein Beet am Weg ums Haus herum sah im Winter etwas kahl aus, weil dort die Funkien einige Lücken hinterlassen haben, aber nun spitzen überall die im Vorgarten im Zuge der Rodung meiner ausufernden Kirschlorbeerbüsche evakuierten Schneeglöckchen heraus. Die blaue Primel blüht und blüht schon seit Monaten, und die Knospen der Lenzrose erheben sich nun Stück für Stück über den Erdboden.







An der Terrasse sonnen sich nun die ersten Schneeglöckchen im milden Licht der Vormittagssonne, und auch Alpenveilchen und Winterlinge jeweils eine Etage tiefer auf den Stufen zwischen den Trockenmauern am Hang entfalten nun immer mehr Blüten. So wie es aussieht, haben sie sich mittlerweile etabliert, und die winterliche Haselnusslaub-Auflage tut ihnen gut, während dort im Sommer Schatten herrscht und der Boden wochenlang knochentrocken ist.



Diese Christrose hat hübsche sternförmige Blüten und zeigt im Verblühen interessante rote Sprenkel. Hier leuchtet sie gerade wunderbar in der Sonne. Das Laub ist ziemlich flach und die Blüten stehen straff aufrecht, da hatte ich wohl Glück bei der Auswahl, ist es doch ein namenloses Exemplar vom Discounter, was aber mit gesundem, satt dunkelgrünem Laub glänzt. Ich hoffe, dass sie mir auch in den nächsten Jahren noch viel Freude bereitet. :)



Unten im "Waldgarten" zeigt sich nun die erste Blüte einer dunkelroten Lenzrose, ein Exemplar, welches ich letztes Jahr von einer/einem netten Gärtner/-in aus meinem Gartenforum erhalten haben - leider weiß ich nicht mehr, wer mir da was zugesteckt oder zugeschickt hat. Das Pflänzchen ist zwar noch recht klein, aber ich hoffe, dass es sich dort ebenfalls gut etabliert, genauso wie die Handvoll anderer Sämlinge, die hier und da im Garten eingezogen sind.





Auch die ersten Krokusse (hier die Sorte 'Fuscotinctus' mit der markanten braunen Zeichnung auf gelbem Grund) zeigen nun Farbe, und die ersten Narzissen schieben auch schon fleißig ihre Stängel. Es tut wirklich gut, dass sich die Natur wieder regt, und dass man bei seinen Streifzügen durch den Garten jeden Tag neue Austriebe und Blüten entdeckt - für mich auf jeden Fall mit die schönste Zeit des Jahres. :D
 
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Lowryder

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6Ich habe ein Zitronenbaum der bekommt schwarze Äste. Und die Schefflera wird auch von oben schwarz.

Hallo,
das hat folgende Gründe:

1, viel zu feucht gehalten bis jetzt,

2. zu warm gehalten, bei zu wenig Licht (6400 Kelvin, E27... reicht aus für 0,5Qm2)

3. keine Nahrung zugefügt seit.... 4-6 Monaten? Kalzium, Phosphor und Steinmehl?

Gruß Dirk
 

Fannylena

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@Andreas, bei Dir sieht es aus, wie bei uns im April.

Bei uns tut sich noch gar nichts in Sachen Frühlingsblüher. Alles noch im Winterschlaf. Bin grade mal kurz durch den Garten und hab geguckt. Sieht alles noch sehr braun, nass und traurig aus. Ein paar Knospen sind an den Hortensien dran. Nur der Polsterthymian ist schön grün und hat sich ausgebreitet.
Selbst die Schneeglöckchen lassen sich noch nicht blicken.
 

Kim Possible

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@Andreas
dein Garten ist ein Traum :Love:
Ich habe im Oktober angefangen Avokado zu züchten 😉... mit Erfolg (y)
Es sins zwei verschiedene Kerne: eins im Wasser und eins in Kokos Blumenerde.
 

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Fannylena

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@Kim Possible, das hab ich früher auch mal versucht. Hat aber nicht geklappt. Die Kerne haben zwar gekeimt, aber dann ist alles recht flott vergammelt. Nach 3 Versuchen hab ich´s aufgegeben. Trotzdem hab ich zur Zeit eine Avocado-Pflanze in der Gartenhütte stehen, weil unser Kompost die nämlich gezogen hat. Im Frühjahr 2020 hab ich viel Avocados gegessen und die Steine landeten alle bei uns auf dem Kompost. Im Herbst hatte ich dann plötzlich lauter Avocadopflanzen obendrauf. :lol: :lol: :lol: Man kann also diesen Quatsch mit den Zahnstochern und dem Wasserglas auch lassen, wenn man einen Kompost hat. :nick:
 
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Andreas

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Der Kompost ist eben doch das bessere Anzuchtbeet - ist ja auch gleich gut gedüngt. ;)

Hier ist heute der Frühling ausgebrochen, jetzt geht's hier richtig rund, und der Garten wird bunt (man verzeihe mir den holprigen Reim :schäm:). Für die kommenden zwei Wochen ist sonniges Wetter angesagt, perfekt für Krokusse, und so habe ich heute Morgen ein paar Fotos gemacht (wer mit den lateinischen Namen nichts anfangen kann, die hatte ich fürs Gartenforum herausgesucht ;) ).



Einer der zuverlässigsten ist Crocus chrysanthus 'Romance', der ist praktisch in jeder "botanischen Mischung" mit drin, meine habe ich immer aus den Packungen von ALDI bekommen. Der Kaskadenthymian ist ordentlich gewachsen und hat den Boden zwischen meinen Trittplatten am Hang gut abgedeckt, aber die Krokusse schaffen es problemlos, hinduchzuwachsen.



Diesen hier hatte ich als Crocus 'Miss Vain' gekauft, aber es ist wohl eine andere C. chrysanthus-Sorte, wahrscheinlich 'Ard Schenk' oder 'Snowbunting', keine Ahnung, was da der Unterschied ist. Das Bild auf der Packung hatte jedenfalls gestimmt, nur der Name nicht. Letzten Herbst habe ich noch ein paar Packungen im Abverkauf erstanden, diesmal mit einem Bild, das zum Namen passt. Sie treiben gerade aus, ich bin mal gespannt, was es wird...





C. chrysanthus 'Goldilocks' scheint ebenfalls recht wüchsig zu sein, er hat zwei Jahre nach der Pflanzung schon erstaunlich viele Blüten gebildet. Heute sind auch zum ersten Mal wieder die Bienen unterwegs, ein paar sind schon eifrig um die Krokusse herumgesummt - perfekt für die erste Mahlzeit nach dem Winter. :)



C. chrysanthus 'Fuscotinctus' hat hübsche braune Streifen auf der Außenseite, und auch er scheint recht wüchsig zu sein. Etwas zögerlich und grundsätzlich ein paar Tage später ist der himmelblaue 'Blue Pearl', der gefällt mir besonders gut, aber er wird nie so üppig wie die gelben Varianten.



Früh, stark und reichblütig ist wiederum C. vernus 'Großer Gelber', auch als 'Yellow Mammoth' bekannt. Es ist sicher kein reiner C. vernus, womöglich eher eine großblütige Auslese aus C. flavus oder evtl. eine Hybride, aber ich bin kein Experte, und die Angaben auf den Packungen stimmen auch nicht immer, ebensowenig wie die Infos im Netz...



Sehr hübsch und immer sehr früh sind auch C. etruscus 'Zwanenburg', mit dem zarten Gelbschimmer an der Basis und den dünnen Streifen sehen sie besonders edel aus. Das Exemplar in der Mitte war wohl besonders früh dran und wurde etwas vom Frost zerzaust, der Rest präsentiert sich nun makellos im Licht der Morgensonne.





Früh dran sind natürlich immer die Elfenkrokusse, C. tommasinianus. Mich erstaunt auch immer die große farbliche Variationsbreite, während manche einen kräftigen Violettton aufweisen, sind andere nur zart Lavendelblau und außen silbern überhaucht. Letzterer steht schon ein Jahr länger und hat sich bereits kräftig vermehrt, ich hoffe, dass ersterer auch gut wüchsig ist.



Schließlich noch ein kleines Übersichtsfoto, jetzt wird's bunt am Fuße des Hangbeets. :D Auf dem Mauerabsatz rechts leuchten auch schon die kleinen Iris reticulata 'Clairette' in Blau, ebenfalls eine sehr frühe Sorte. Wer bei ALDI eine Packung mit Zwiebeliris ergattert, findet meistens diese darin, manchmal hatte ich auch ein paar Exemplare der später blühenden, violetten 'J. S. Dijt' drin.

Heute Nachmittag habe ich dann gleich noch ein paar weiterer Fotos gemacht, hier nochmal die Elfenkrokusse von oben. Und die Bienen fanden's auch toll. :)



Und hier die Krokusse vom letzten Bild noch etwas näher:



Iris reticulata 'Clairette' auf der Mauerkrone:



Und zum Schluss noch ein paar Schneeglöckchen:

 
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jennymaier619

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Der Kompost ist eben doch das bessere Anzuchtbeet - ist ja auch gleich gut gedüngt. ;)

Hier ist heute der Frühling ausgebrochen, jetzt geht's hier richtig rund, und der Garten wird bunt (man verzeihe mir den holprigen Reim :schäm:). Für die kommenden zwei Wochen ist sonniges Wetter angesagt, perfekt für Krokusse, und so habe ich heute Morgen ein paar Fotos gemacht (wer mit den lateinischen Namen nichts anfangen kann, die hatte ich fürs Gartenforum herausgesucht ;) ).



Einer der zuverlässigsten ist Crocus chrysanthus 'Romance', der ist praktisch in jeder "botanischen Mischung" mit drin, meine habe ich immer aus den Packungen von ALDI bekommen. Der Kaskadenthymian ist ordentlich gewachsen und hat den Boden zwischen meinen Trittplatten am Hang gut abgedeckt, aber die Krokusse schaffen es problemlos, hinduchzuwachsen.



Diesen hier hatte ich als Crocus 'Miss Vain' gekauft, aber es ist wohl eine andere C. chrysanthus-Sorte, wahrscheinlich 'Ard Schenk' oder 'Snowbunting', keine Ahnung, was da der Unterschied ist. Das Bild auf der Packung hatte jedenfalls gestimmt, nur der Name nicht. Letzten Herbst habe ich noch ein paar Packungen im Abverkauf erstanden, diesmal mit einem Bild, das zum Namen passt. Sie treiben gerade aus, ich bin mal gespannt, was es wird...





C. chrysanthus 'Goldilocks' scheint ebenfalls recht wüchsig zu sein, er hat zwei Jahre nach der Pflanzung schon erstaunlich viele Blüten gebildet. Heute sind auch zum ersten Mal wieder die Bienen unterwegs, ein paar sind schon eifrig um die Krokusse herumgesummt - perfekt für die erste Mahlzeit nach dem Winter. :)



C. chrysanthus 'Fuscotinctus' hat hübsche braune Streifen auf der Außenseite, und auch er scheint recht wüchsig zu sein. Etwas zögerlich und grundsätzlich ein paar Tage später ist der himmelblaue 'Blue Pearl', der gefällt mir besonders gut, aber er wird nie so üppig wie die gelben Varianten.



Früh, stark und reichblütig ist wiederum C. vernus 'Großer Gelber', auch als 'Yellow Mammoth' bekannt. Es ist sicher kein reiner C. vernus, womöglich eher eine großblütige Auslese aus C. flavus oder evtl. eine Hybride, aber ich bin kein Experte, und die Angaben auf den Packungen stimmen auch nicht immer, ebensowenig wie die Infos im Netz...



Sehr hübsch und immer sehr früh sind auch C. etruscus 'Zwanenburg', mit dem zarten Gelbschimmer an der Basis und den dünnen Streifen sehen sie besonders edel aus. Das Exemplar in der Mitte war wohl besonders früh dran und wurde etwas vom Frost zerzaust, der Rest präsentiert sich nun makellos im Licht der Morgensonne.





Früh dran sind natürlich immer die Elfenkrokusse, C. tommasinianus. Mich erstaunt auch immer die große farbliche Variationsbreite, während manche einen kräftigen Violettton aufweisen, sind andere nur zart Lavendelblau und außen silbern überhaucht. Letzterer steht schon ein Jahr länger und hat sich bereits kräftig vermehrt, ich hoffe, dass ersterer auch gut wüchsig ist.



Schließlich noch ein kleines Übersichtsfoto, jetzt wird's bunt am Fuße des Hangbeets. :D Auf dem Mauerabsatz rechts leuchten auch schon die kleinen Iris reticulata 'Clairette' in Blau, ebenfalls eine sehr frühe Sorte. Wer bei ALDI eine Packung mit Zwiebeliris ergattert, findet meistens diese darin, manchmal hatte ich auch ein paar Exemplare der später blühenden, violetten 'J. S. Dijt' drin.

Heute Nachmittag habe ich dann gleich noch ein paar weiterer Fotos gemacht, hier nochmal die Elfenkrokusse von oben. Und die Bienen fanden's auch toll. :)



Und hier die Krokusse vom letzten Bild noch etwas näher:



Iris reticulata 'Clairette' auf der Mauerkrone:



Und zum Schluss noch ein paar Schneeglöckchen:



Wow sehr schön! Endlich geht es wieder los :)
 

Fannylena

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Auch bei uns wird nun doch endlich Frühling.

Vor einer oder 1,5 Wochen hatten wir ja nochmal strengen Frost. Da gab es schockgefrostete Krokusse.

20210318_081121.jpg20210323_141111.jpg

Unterm Balkon blüht auch schon was.

20210324_094224.jpg

Und die Christrose? blüht auch. Diesmal hat sie sogar eine Blüte hochgestreckt das ich sie viel besser fotografieren konnte.

20210325_115623.jpg

In den letzten Tagen hatten wir morgens so schönen Tau auf den Narzissen.

20210326_100659.jpg
 

Andreas

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Hier liegt der Frost zum Glück schon etwas länger zurück, und nun bete ich, dass es nicht doch nochmal Spätfrost gibt, denn die Magnolien und die Zierkirschen blühen gerade auf... Sehr hübsch, Deine "schockgefrosteten" Krokusse, die sehen so fast hübscher aus als aufgeblüht. Und auch das Bild mit den Tautropfen auf den Narzissen ist bezaubernd. Blaukissen habe ich leider keine mehr im Garten, die wurden von den heißen Sommern leider nach und nach alle hinweggerafft oder sind im Dauerregen im Winter ersoffen. Ich muss es vielleicht nochmal mit den robusten alten Sorten probieren, meist bekommt man im Gartencenter ja nur überzüchtetes Zeug angedreht, was zwar üppig blüht, aber nicht besonders langlebig ist...

Heute habe ich im Garten jede Menge Fotos gemacht, so dass die Auswahl schwer fiel, immerhin konnte ich die Liste auf ein knappes Dutzend Bilder eindampfen, das sollte für heute reichen. ;) Bedingt durch die Temperaturen von teils deutlich über 20°C sind vor allem die Narzissen zu hunderten aufgeblüht, und die frühesten Sorten verblühen mittlerweile leider schon wieder. Ab Freitag soll es aber wieder kühler werden, so dass die Pracht hoffentlich noch eine Weile anhält.





Leider ist es nachmittags etwas schwierig, den Garten zu fotografieren, weil die Sonne irgendwann zwischen den Häusern hinterm Berg verschwindet, so dass einige Beete schon im Schatten liegen, aber mein Beet am Zaun leuchtete gerade wunderbar in der Nachmittagssonne. Primeln, Narzissen und Traubenhyazinthen sorgen gerade für einen kräftigen Farbdreiklang, und auch die Forsythie, einst ein Mitleidskauf für 1 EUR von der Resterampe, erstrahlt gerade in üppigem Sonnengelb.







Im Beet am Hang sind innerhalb weniger Tage hunderte von Narzissen aufgeblüht, und wenn man auf der Wiese vorbeispaziert, weht einem ein süßer Narzissenduft um die Nase. Auch die mehrstängelige Hyazinthe 'Anastasia' sieht zusammen mit den kleinen 'Sailboat'-Narzissen gerade sehr hübsch aus, und man kann sie schon von Weitem riechen. Auch das Immergrün am Hang öffnet nun immer mehr Blüten und sorgt bald für einen blauen "Fluss", welcher den Hang "hinunterfließt".





Auf der Wiese blühen unzählige Veilchen, und die Schlüsselblumen zeigen nun wieder ihr ganzes Farbspektrum von Hellgelb bis Dunkelrot, wild durcheinandergemendelt durch die zahlreichen Insekten, wie die Erdhummelkönigin, welche sich nach jedem Eintauchen in eine Blüte den Blütenstaub vom Gesicht putzte. :D Auch hier kann man den Duft der Veilchen erschnuppern und beim Gesumme und Gebrummel die Seele baumeln lassen, was ich heute bei der Fotorunde ausgiebig getan habe.







An den Beeträndern blühen neben den blauen auch weiße Traubenhyazinthen, hier sollte ich im Herbst nochmal ein paar andere Sorten ergänzen. Sie passen wunderbar zu den Kissenprimeln, welche sich wie die Schlüsselblumen im ganzen Garten ausgebreitet haben. Das dunkelrote Exemplar vor den blauen Traubenhyazinthen gefällt mir ausgesprochen gut, und einen Meter weiter habe ich neben den überall vorhandenen hellgelben auch ein fast weißes Exemplar gefunden, welches die gleichen Schlüsselblumen-Stängel zeigt. Vielleicht sollte ich nochmal intensiver nach Besonderheiten schauen und diese nach Möglichkeit vermehren. :)
 

Fannylena

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@Andreas, wow, tolle Bilder. Alles soo schön bunt. Herrlich!!! Das das gut riecht glaub ich sofort. Unsere Narzissen sind inzwischen auch aufgeblüht und duften auch.
Gestern hab ich ein Tagpfauenauge auf den Blaukissen fotografiert. Gar nicht so einfach, weil das immer wieder die Flügel zugeklappt hat.:lol:
Ich werd morgen oder am Samstag den ersten richtigen Gartentag einlegen. Je nach Wetter. Meine Stauden die ich letztes Jahr gepflanzt habe, kommen auch alle wieder. Die Lupinen sprießen überall total buschig. Auch die Hortensien haben hellgrüne frische Triebe.
Kennst Du Pampasgras?? Ich hab ja ein solches Gras und das ist jetzt braun vom Winter. Muss ich das abschneiden??

Mit Frost müssen wir leider noch bis Ende Mai rechnen. Irgendwas rauszupflanzen kann ich vergessen. Das ist immer so blöde. Da kommt endlich das schöne Frühlingswetter und es kribbelt einem richtigen in den Fingern und man möchte so gerne pflanzen und buddeln, aber muss noch 2 Monate warten, wegen den blöden Eisheiligen. Ich war schon ewig nicht mehr im Baumarkt und wenn es so weiter geht mit Terminshoppen und Co. werde ich auch nicht dorthin gehen. Das ist mir einfach viel zu anstrengend. Ich bestelle dieses Jahr wohl sowieso wieder im Online-Gartencenter, wie sonst auch.
Im Herbst hab ich vor wieder 100e Blumenzwiebeln zu kaufen und die dann im Blumenrondell zu versenken. Das sieht dann nächsten Frühling bestimmt toll aus.

Ich liebe das Gebrummsel. :love::love:Wenn viele Insekten da sind, heißt das doch das der Garten gesund und ausgeglichen ist. Grade heutzutage wo gefühlt jeder 4. Garten eine insektenlose Geröllwüste ist, muss man doch was dafür tun das die Insekten bleiben. Ohne Insekten haben wir nämlich auch nichts mehr zu essen.
 
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Andreas

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Ja, das Gebrumme und Gesumme gehört zum Garten dazu, und die Insekten und andere Krabbler sind auch alle völlig harmlos. Im Spätsommer sind hier auch Hornissen unterwegs, aber die interessieren sich nur für die anderen Insekten. Wespen können lästig sein, aber hier plagen mich hauptsächlich die Mücken, wenn die Temperaturen 25°C übersteigen.

@Fannylena: Wenn das Pampasgras komplett braun ist, kannst Du es jetzt vor dem Austrieb abschneiden, zieh aber auf jeden Fall Handschuhe an, weil die Blätter sehr scharfe Kanten haben. Falls das Laub noch halbwegs ansehnlich ist, reicht es aber auch, die Blütenstängel abzuschneiden und die Halme auszuputzen. Schau mal hier.
 
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Fannylena

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@Fannylena: Wenn das Pampasgras komplett braun ist, kannst Du es jetzt vor dem Austrieb abschneiden, zieh aber auf jeden Fall Handschuhe an, weil die Blätter sehr scharfe Kanten haben. Falls das Laub noch halbwegs ansehnlich ist, reicht es aber auch, die Blütenstängel abzuschneiden und die Halme auszuputzen. Schau mal hier.
Mein Gras hatte noch keine Blüten und die Blätter sehen so aus wie weiter unten auf dem Bild mit der Astschere. Also kann ich am WE mal daran. Das die Blätter scharfkantig sind, hab ich letztes Jahr schon gemerkt. Ich hab immer meine Gartenhandschuhe an. Die sind mit einer dicken Plastikschicht überzogen, da sollte das kein Problem sein.
 

Pierce

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Unser Garten befindet sich noch im Aufbau, schreitet aber voran. vorletzte Woche frische Muttererde verteilt, mit Mergi geplant, was wo hin soll. Letztes Wochenende Himbeeren und Heidelbeeren für das Rankgerüst gepfanzt, ein Kirschbäumle, Hortensien, links und rechts vom Gartentor je eine Säulenzypresse. Heute ein paar kleinere Sachen, etwa Phlox, Scheinsonnenhut, Lavendel, ...
Im Lauf der Woche besorge ich noch Beetabtrennungen, danach werden freie Bereich gewalzt und Rasen gesäht.
Und sobald es dauerhafter sommerlich ist, pflanzen wir noch drei Hanfpalmen und eine Bananenstaude.
Bin gespannt, ob es nachher so aussieht, wie wir es uns vorstellen.
 

Andreas

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Schnee im April, sowas gibt's hier zum Glück wirklich nicht mehr. Letzten Mittwoch sah man zwar heftiges Schneegestöber durchs Fenster, aber liegengeblieben ist nichts. Schade, dass die schönen Osterglocken umgeknickt sind, hier passiert das den frühen Sorten auch oft, wenn es nochmal frostig wird. In den kommenden Nächten ist leider nochmal leichter Nachtfrost angekündigt, hoffentlich passiert nichts, denn mittlerweile ist doch schon jede Menge ausgetrieben, was das nicht wirklich gut abkann...

@Pierce: Da seid Ihr ja wirklich fleißig am Werkeln, so viel, wie da geplant ist und was schon alles erledigt ist. Zeige doch auch mal ein paar Fotos. :)


Nachdem das Wetter den ganzen Tag ziemlich wechselhaft war, mit vielen Wolken, ein paar kleinen Schauern und bisweilen eisigem Wind nicht gerade zum Nach-Draußen-Gehen verleitete, klarte es am Nachmittag nochmal auf, und die schon tief stehende Sonne ließ den Garten geradezu erglühen, also musste ich doch noch ein paar Fotos schießen. :)





Erstaunlich üppig geworden ist Narcissus triandrus 'Thalia', wohl eine der robustesten Engelstränennarzissen. Vor ein paar Jahren hatte ich dort vielleicht fünf Zwiebeln verbuddelt, heute habe ich 20 Blütenstängel gezählt. Die Blüten leuchten herrlich im Gegenlicht, geradezu engelsgleich - da ist der Name definitiv Programm. :)







Auch die Forsythie lodert im Gegenlicht geradezu wie eine Fackel, und die gelben Narzissen, hier die robuste alte Sorte 'Carlton' (Mitte) und die betörend duftende Jonquille 'Sweetness', welche sich ebenfalls überraschend gut vermehrt hat, auch hier haben eine Handvoll Zwiebeln einen fast schon zu üppig goldgelb blühenden Tuff produziert. Auch wenn der Wind kalt war, so herrlich, wie die Osterglocken leuchten, wird einem schnell warm ums Herz. :D



Fosteriana-Tulpen wie 'Purissima' sind ebenfalls mustergültig in Sachen Zuverlässigkeit, hier im Beet sind mittlerweile eindeutig zu viele, so dass ich welche an andere Stellen im Garten verfrachten kann. Aber dennoch, im Nachmittagslicht leuchten sie herrlich und zudem wunderbar eingerahmt von Traubenhyazinthen, Primeln und Co. Am Hang fließt gerade ein blauer Fluss aus Immergrün herunter, welches sich klammheimlich auch beim Nachbar ausgebreitet hat. ;)





Die offenbar gedopten Schachbrettblumen vom ALDI sind fast alle mehrblütig, zwar sind anscheinend nicht alle Zwiebeln gekommen (beim Pflanzen waren auch schon ein paar angegammelt, ist halt der Nachteil, den man sich mit einer Überdosis Dünger erkauft...), aber Leucojum aestivum, der Aprilbecher, ist dieses Jahr wirklich schön geworden, üppig groß und mit reichlich bestückten Blütenstängeln.







Natürlich kann ich es nicht lassen, auch noch einmal die Schlüsselblumen in Szene zu setzen. Nach dem regenreichen Winter sind sie alle üppig ausgetrieben und blühen gerade herrlich in allen möglichen Gelb- und Rot-Tönen. Jetzt am Nachmittag erscheinen die Farben besonders intensiv. :D



Und schließlich als Ausklang nochmal ein kurzer Blick in Richtung Vorgarten, aus dem ich zur Zeit so gut wie keine Bilder zeige, denn er wird noch eine ganze Weile eine Baustelle bleiben. Aber ich habe schon jede Menge Pläne geschmiedet, mal sehen, was sich davon alles umsetzen lässt. :)
 

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