Fotostory About a family

#debug

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Das ist ja auch etwas schönes ich liebe sowas auch, aber im Spiel selber kriege ich das nie so hin. Dafür geht einfach alles zu einfach. Oft spinne ich mir dann im Kopf kleine Geschichten zusammen und bevor du fragst nein ich schreibe sie nicht auf. Dann müsste ich Bilder dafür machen und da reiße ich mir immer nen Zacken außen Popo bin da nämlich ganz schön pingelig. :lol:

Ja das mit den Bildern ist schon oft sehr aufwendig. Ich nutze tatsächlich oft Posen und bis man dann dieses Teleporter Ding dann mal richtig gesetzt hat vergeht schon mal ein bisschen Zeit. Was mich oft so stört sind die weißen Decken von Gebäuden, die zerstören oft das harmonische Bild.:Rolleyes:

Aber sowas von, was bin ich froh das mir nie so einer übern weg gelaufen ist ^^

Im RL hab ich zum Glück auch nie so eine Bekanntschaft machen müssen. 😌

Jap und dabei geht alles schief was schief gehen kann 😵 Eigentlich sollte es heute los gehen, tja trotz Reservierung keinen Transporter bekommen jetzt haben wir einen von Montag bis Mittwoch und Mittwoch um 13 Uhr kommt schon der alte Vermieter und will seine Wohnung wieder haben. Wird also verdammt lustig. Einzig Positive der Transporter den wir ab Mo haben ist mal eben 118 Euro billiger =)

Oh no! Da würd ich schon wieder ne Krise schieben. Ich hasse es, wenn etwas nicht nach Plan läuft.😬 Umzüge find ich generell stressig auch wenn man irgendwo mithilft.

Solang ich an meinem Rechner komme, ich mit kriege das es was neues gab und ich dann noch die Zeit habe komme ich auch dazu. Aber gestern viel mir gar nicht auf das es was neues gab, aber ich war auch total im Arsch. Eigentlich wollten wir die S9 in Bochum, die kurz nach dem RE 14 kommt, nehmen denn die fährt bis Wuppertal durch. Aber dann kam die Durchsage das sie ausfällt, anstelle mit dem nächsten Zug wenigstens rüber nach Essen zu fahren weil mehr Anschluss Möglichkeiten haben wir gewartet. 10 Min später kam dann wieder die Durchsage Zug fällt aus ... dann sind wir rüber nach Essen und da ging der Zugausfall weiter. Kurz um wollten wir um 16 Uhr mit der S9 fahren und schlussendlich kamen wir um 18:21 in Essen erst weg mit der S9 ... Die Bahn ist im Moment echt eine Zumutung.

Ich bin tatsächlich eine ausschließliche Autofahrerin. Ist sehr ländlich bei uns, obwohl es gute Verbindungen München und Umgebung gibt. In meiner Ausbildungszeit musste ich aber sehr viel Zug fahren.
Bin froh, dass das nicht mehr so ist. Diese Warterei hat mich oft in den Wahnsinn getrieben.

Ich mag das ganze Drama was du hier so bietest. Auch wenn ich eher ne lausige Kommi Schreiberin bin und auch irgendwie immer wieder vergesse das es auch diese Danke Butten gibt, kannst du dir sicher sein das ich hier rein gucke, vor rausgesetzt mir fällt auf das es was neues gibt. Ich weiß gar nicht wie oft ich schon 4-5 Teile auf einmal lesen konnte 😅

Das freut mich. Dankeschön. ☺️Bei anderen Stories die ich hier im Forum lese, finde ich es auch immer angenehm, wenn ich gleich mehrere Kapitel hintereinander lesen kann.

Habe ich es eigentlich richtig gesehen das du schon das neue Addon mit eingebaut hast :unsure:
Aber schön das das Gerücht jetzt nur noch ein Gerücht ist, wenn auch nur bei zwei Personen aber es ist besser als nichts.
Irgendwie habe ich das Gefühl das mit Eric bald leid tun wird, weil Colin kommt doch schon sehr impulsiv rüber und ich könnte mir wahrlich vorstellen das seine Faust noch mit Erics Zähnen Bekanntschaft macht 🤕
Bin ja mal gespannt in wessen Pferdestall sie sich da geflüchtet haben und ob da nicht noch jemand in einen unpassenden Moment rein platzt =)

Ich hatte richtig Angst zu patchen. Da ich beim letzten Werwolf Patch am verzweifeln war, weil immer wieder ein Fehlercode auftauchte und ich meinen Haushalt nicht mehr laden konnte. Und trotzdem wollte ich unbedingt das neue Addon haben. Weil ich gezwungen wurde Colin entweder allein in die Schule zu schicken oder mitzugehen, dachte ich mir :
`Ach baust halt einfach mal den Unterricht mit in die Story ein.` 😁 Schade trotzdem, dass ich meine gebauten Schulen in Willow Creek und Glimmerbrook nicht mit den neunen Features nutzen kann.

Sag mal hat Colin eigentlich irgendwelche besondere Fußmatten? Die eignen sich nämlich super um aus so einer Situation raus zu kommen, es sei denn man hat sich schon so 5-10cm tief eingegraben dann helfen die auch nicht mehr es sei denn man hat jemand dabei der gut schieben kann.

Lass mich überraschen wie es weiter geht, weißt ja ich will hier Happy Ends haben 😁

An die Fußmatten hatte ich gar nicht gedacht! Gute Idee! Ich glaube Jenna wäre aber keine gute Schieberin gewesen😅

Enden werden meine Geschichten erstmal nicht so schnell, da es ja wie eine "Daily Soap" sein sollte aber happy kann ich mit einbauen. 😄
 

#debug

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Hach, was war das für eine wundervolle Morgenlektüre! :love:

Am Anfang hatte ich ja schon die Sorge, dass Jenna sich nicht verteidigen würde und sie alles weiter in sich reinfrißt. Aber dann kam ja zum Glück das olle Wetter zur Hilfe und hat dafür gesorgt, dass die Zwei endlich mal Klartext reden konnten. Puh, was war ich darüber froh. Sooo schön, wie sie trotz der widrigen Umstände alles um sich herum vergessen und ihren ersten Kuss so richtig genießen.
Fragt sich halt nur, wie das weitergehen soll *seufz*. Vor allem Jennas Eltern machen mir da echte Angst, aber vielleicht sind sie auch doch einfach nur froh, ihre Tochter heile wiederzusehen. Ja, das bleibt wohl reines Wunschdenken. Auch die Frage, was Colin mit Eric anstellen wird, wird in der Tat noch spannend, hoffentlich vergisst er sich nicht ganz und fliegt danach von der Schule.

Was auch immer geschehen mag, ich hoffe nun auch auf ein Happy End für die Beiden und dass ihnen nicht bald das Nächste in die Quere kommt.

Es freut mich, dass du mit meiner Story gut in den Tag gestartet bist☺️

Ich freu mich auch wie bolle, dass die zwei sich nun endlich geküsst haben. Das hat mir selbst so viel Freude bereitet zu den Bildern etwas zu schreiben. 🥰
Jenna´s Eltern werden sicher nicht amused sein, dass ihre Tochter über Nacht verschollen war. Das wird noch Ärger geben...👀
Eric und Colin werden sicher keine besten Freunde mehr. Da muss ich mir noch etwas ausdenken, wie das weitergeht, wenn die beiden aufeinandertreffen. 🤭
 

#debug

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Awww die beiden sind wirklich so niedlich zusammen. 😍 Ich mag Colin total, mir gefällt seine einerseits manchmal explosive Art, und dann kommt immer seine weiche Seite zum Vorschein. Er ist sehr selbstreflektiert, das finde ich total schön. Er merkt sofort, wenn er zu hart war. Der erste Kuss ist doch ein Traum.. Im Heuboden eines Pferdestalls 😍 viel schöner, als auf einer Party, wie ich finde. Wofür ich dich auch ganz groß loben wollte: bei dir merkt man einen riesigen Unterschied, wenn du einen Teenie, ein Kind oder einen Erwachsenen schreibst. Die Dialoge sind sehr glaubhaft, auch wie die Jungs untereinander reden. Das wäre in der Realität wahrscheinlich nahezu genau so. 😄

Ich freue mich durch deine Geschichten immer mehr, die Kinder von Sergio und Joaquin durch ihre Teenie Dramen zu spielen. Ich hab schon so viele Väter-Kind Dialoge im Kopf.. Aber das wird noch eine Weile dauern 😄

Ich finde es gerade so klasse, wie du Colin beschrieben hast. So sollte es auch rüber kommen. Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass meine Sims auch ihre Schwächen haben und ich das so an ihnen mag. Tatsächlich hat er ja auch das Merkmal Hitzkopf.☺️
Ja der Moment für den Kuss war einfach perfekt. Jetzt durfte es geschehen.🥰
Und VIELEN Dank für dein Lob. Das freut mich sehr 😍

Oh ja da freue ich mich, wenn du deine Story weiterführst und wir deren Kinder und ihr Teenie Leben mitverfolgen dürfen. 🤩
 
  • Danke
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#debug

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Kapitel 83 Schoolyard

Als Colin und Jenna nach Sonnenaufgang frühzeitig die Scheune verlassen haben, damit ihnen niemand über den Weg läuft, ist Colin überglücklich, dass das Wasser zurückgegangen und sein Auto scheinbar unversehrt geblieben ist. Ein Landwirt, der mit seinem Radlader den Schlamm von den Straßen schiebt, wird auf Colin und Jenna aufmerksam und bietet ihnen an, den Wagen vorsichtig mit dem Traktor aus dem Dreck zu ziehen. Nachdem sie sich hundert mal bei dem freundlichen Mann bedankt haben sind sie auch schon unterwegs auf dem Schotterweg der zum Highway führt. Jenna hat sofort ihre Mutter angerufen, seit sie wieder Netz hat.


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"Deine Mom hat sich ganz schön besorgt aber auch erleichtert angehört am Telefon!" bemerkt Colin nachdem Jenna aufgelegt hat.
"Sie ist heute Nacht tausend Tode gestorben, hat sie gesagt. Meine Eltern haben so gar eine Vermisstenanzeige gemacht, aber die Polizei interessiert sich wohl erst dafür, wenn jemand mindestens vierundzwanzig Stunden verschwunden ist. Sie ist froh, dass uns nichts passiert ist, als ich ihr erzählt habe, dass uns das Hochwasser eingeschlossen hat. Mein Vater ist wohl schon im Laden. Sie redet mit ihm und meinte er wird das sicher verstehen und froh sein, dass ich wohl auf bin. Er hat sich auch große Sorgen gemacht." erzählt Jenna.


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"Siehst du, deine Mom sagt auch dein Vater wird das verstehen! Alles andere wäre ja auch Wahnsinn." lächelt Colin sie aufmunternd an.
"Ja jetzt bin ich ziemlich erleichtert darüber!" fällt ihr ein Stein vom Herzen.


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Colin nimmt Jenna´s Hand. Er sieht sie immer wieder mit einem Lächeln an, wenn er kurz seinen Blick von der Straße nimmt.
In ihren Augen ist zu erkennen, dass sie erst jetzt richtig begriffen hat, dass sie mit Colin in einer Scheune im Heu lag und die beiden sich dort die ganze Nacht geküsst hatten.
Ist das wirklich alles passiert? , denkt sie, als befände sie sich in einem Märchen.


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Colin hat Jenna kurz zu Hause abgesetzt. Sie ist über die Feuertreppe nach oben gehuscht, um sich für die Schule umzuziehen. Wie gut, dass sie dafür nicht durch den Laden muss. Auch wenn ihre Mom meinte, ihr Vater würde sicherlich den Grund für ihr nächtliches Wegbleiben verstehen, will sie ihm nicht doch noch vor dem Unterricht unter die Augen treten müssen. Als auch Colin sich zu Hause schnell umgezogen hat wurde er nicht einmal gefragt, wo er war, da es in der Vergangenheit nicht unüblich schien, dass er bei Ava oder irgendeinem Kumpel übernachtet hat.
Die beiden betreten gemeinsam das Schulgelände, als sie aus Colin´s Fahrzeug steigen.
"Jenna, warte mal!" hält Colin sie am Arm fest, als sie sich dem Eingang nähern.
"Wenn wir beide da jetzt gemeinsam reingehen, wird sich sicher die ganze Schule deswegen das Maul zerreißen. Ich wollte nur, dass du gewarnt bist!" gibt er zu bedenken.


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"Ach, was können die mir schon! Ich geh ja schließlich mit dem heißesten Typen der Schule da rein!" zwinkert Jenna Colin ungewohnt selbstbewusst zu.
Colin lacht verlegen und ist überrascht von Jenna´s plötzlicher Selbstsicherheit. Dennoch fühlt er sich geschmeichelt.
"Haha...ha" ist das einzige was er hervorbringt.


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"Quatsch, das war nur Spaß! Du hast Recht, die werden alle reden!" bedenkt sie nun wieder ernst.
"Hier und da werden sicher dumme Sprüche und Kommentare kommen! Wenn du das nicht willst, können wir auch noch warten damit bis wir uns gemeinsam sehen lassen." gibt Colin zu verstehen.
"Sie haben uns doch ohnehin schon oft zusammen gesehen. Alleine wegen dem Projekt und so." wirft sie ein.
"Jenna, du weißt wie ich das meine!" , möchte er ihr bewusst machen, dass sie bald Gesprächsthema Nummer eins auf der Schule sein werden.


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"Sag mir was du willst Jenna?" lächelt Colin sie erwartungsvoll an.
"Dann gehen wir gemeinsam da rein!" blickt sie entschlossen zum Haupteingang.


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Weil bereits die ersten neugierigen Mitschüler die beiden genauer betrachten, geht Jenna unbewusst nun doch mit Abstand voran.
Kopfschüttelnd lacht Colin darüber, weil er weiß, dass Jenna eben nicht gern im Mittelpunkt steht. Zudem musste sie sich die letzten Male so einiges an fiesen Dingen besonders von Maci anhören. Kein Wunder, dass sie nicht im Focus stehen möchte.


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Die beiden betreten nun gemeinsam das Schulgebäude und sofort ziehen sie alle Blicke auf sich. Die ersten Mitschüler und Mitschülerinnen tuscheln bereits, was Jenna ziemlich einschüchtert.


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Colin bemerkt, wie sie verunsichert ist, weil man auch schon den eine oder anderen Kommentar vernehmen kann.
Demonstrativ legt Colin seinen Arm um Jenna und blickt provokativ in die Menge und das Getuschel der Leute wird zum lauten Gerede.


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Er führt sie nach oben zu seinem Spind, wo sich auch der ihre in der Nähe befindet.
Die anderen Jugendlichen an denen die beiden vorbei schlendern, drehen sich zum Teil fassungslos um.


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"Die gaffen uns alle an! Als wären wir Zootiere!" sagt Jenna schüchtern und abschätzig zu gleich.
"Ja das meinte ich vorhin eben mit Gesprächsthema Nummer eins. Dazu gehört auch, dass sie uns angaffen." erklärt Colin.


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"OMG! Sieh nicht hin aber da ist doch tatsächlich gerade diese Loserin Jenna Russo mit Colin Wishbone die Treppen hochgekommen und er hatte seinen Arm um sie gelegt" sagt eine Schülerin zu ihrer Freundin und Jenna kann genau hören, wie sich die zwei über sie abwertend unterhalten.
"Quatsch das kann nicht sein! Nicht mit dieser Russo!" kichert das andere Mädchen gemein.


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Colin entgeht nicht, wie die beiden Mädchen über Jenna lästern. Er packt sanft ihren Arm und zieht sie schnell zu sich heran. Ehe sie begreift, was geschieht küsst er sie vor allen.
"Von wegen nicht mit dieser Russo." zischt das Mädchen das vorbei geht, ihre Freundin an.


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Jetzt sind auch alle anderen aufmerksam geworden und Colin´s Freunde gehören nun ebenso zu den Beobachtern.
Ein paar von Ihnen freuen sich für ihren Kumpel. Sie klatschen und rufen: "Uuuuhhhh!"
Andere wie Maci wiederum sind schockiert.



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"Die beobachten uns alle!" gibt sich Jenna dennoch Colin hin.
"Dann lass sie doch, die sind doch nur neidisch!" raunt er.
"Ja die Mädels sind neidisch auf mich. Aber niemand der Jungs ist neidisch in Bezug auf mich." flüstert Jenna.
"Das glaubst auch nur du!" vergisst Colin fast, dass sie nicht alleine sind.


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Colin kann und will einfach nicht aufhören, Jenna zu küssen. Die beiden stehen noch minutenlang da und haben alle um sich herum ausgeblendet.
"Nehmt euch ein Zimmer!" ruft Jordan, einer von Colin´s Freunden aus der Ecke.
"Wir sehen uns dann in der Pause, Jen!" trennt sich Colin nun doch schweren Herzens von Jenna´s perfekt geformten Mund.
"Bis nachher!" bestätigt sie leise.


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Kurze Zeit später, als Jenna auf dem Weg zu ihrem Unterricht ist, kommt Cody auf seinen Kumpel zu.
"Du und Jenna Russo! Wer hätte das jemals gedacht!" kann Cody es noch nicht glauben freut sich aber dennoch für Colin.


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Colin lacht über den Kommentar seines Freundes.
"Was soll ich machen. Sie ist einfach verdammt süß, selbst wenn sie sich über etwas aufregt. Ich will sie einfach dauernd in den Arm nehmen. Wie sie mich dann immer ansieht. Ach ja und übrigens ist sie unter ihren Schlabberpullis wunderschön. Aber mehr verrat ich dir sicher nicht!" kommt Colin nicht mehr aus dem Schwärmen.
"Alter, dich hat´s ja voll erwischt! Hör auf zu reden das ist ja schon fast ekelhaft süß von dir, wie du über sie sprichst!" zieht Cody seinen besten Freund auf.
"Nein im Ernst! Freut mich voll für dich!" fügt dieser dann doch noch hinzu.


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"Ich komm gar nicht mehr klar! Erst Miss Fields, dann Jenna!" hakt Cody nach.
"Hey Melanie ist fort und sie hat sich auch nicht mehr bei mir gemeldet. Kein Wort darüber wo sie steckt oder sonst was! Sie will mich einfach vergessen oder hat es vermutlich schon!" wirken Colin´s Nerven bei dem Thema strapaziert.
"Schon gut, Mann! Wollte ja nur wissen, ob du es mit Jenna ernst meinst! Zumal du ja am Wochenende noch unschlüssig warst, als wir geredet haben. Aber so wie du jetzt ohnehin von ihr sprichst, ist ja alles safe." rechtfertigt Cody sich für seine Bemerkung.


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Maci geht an den beiden Jungs vorüber. Sieh dreht sich um und drückt ihren Unmut aus: "Ich bin schwer enttäuscht!"
"Du gewöhnst dich schon an Jenna!" ist es Colin eigentlich sch*** egal, was Maci für eine Meinung dazu hat.


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Sie kommt auf die beiden zu. "An sie werd ich mich nie gewöhnen. Das könnt ihr mir glauben!" , blinzelt sie fies.
"Komm mal runter du Oberzicke!" würde es Cody nun für seinen Kumpel drauf anlegen, einen Streit mit Maci Yeager anzuzetteln.
Die Blondine ist wohl heute nicht in Höchstform, nimmt also die Bemerkung kommentarlos hin. Aber möglicherweise empfindet sie es auch als nicht beleidigend, wenn jemand sie als Zicke betitelt.


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"Muss jetzt los Leute, sehen uns später!" verabschiedet sich Cody.
Als Colin sich nochmal auf die Bank setzt, um etwas aus seinem Rucksack zu holen, setzt sich auch Maci neben ihn. Am liebsten würde er sie ignorieren.
"Echt jetzt Colin?! Jenna Russo!" versucht sie herauszufinden, was Colin an ihr findet.


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"Ich wüsste nicht, was dich das angeht, Maci! Und ich schwör dir, wenn du sie nicht in Ruhe lässt, lernst du mich richtig kennen!" sieht er die Blondine lang genug an, um zu verdeutlichen, dass sie ihn ernst nehmen kann.


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"Maci? Ich mein´s ernst! Lass sie in Ruhe! Sonst hast du ein heftiges Problem mit mir und glaub mir das willst du nicht!" warnt Colin sie nochmals eindringlich.


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Nachdem die Jugendlichen die ersten Unterrichtsstunden hinter sich haben und die Pause eingeläutet wurde, treffen sich Colin und ein Teil seiner Clique auf dem Schulhof.
Es ist kalt aber dennoch treibt die Sonne, die Schüler und Schülerinnen hinaus.
Colin entdeckt, wie Jenna um die Ecke kommt. Er kann es kaum erwarten sie wieder zu sehen auch wenn es nur ein paar Stunden her ist, als sie sich das letzte Mal gesehen haben.


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Plötzlich taucht hinter Jenna Eric und ein paar seiner Freunde auf. Sie machen dumme Bemerkungen.
"Na, Jenna! Hast du Bock wieder in meinem Auto wilde Sachen zu machen!" verdeutlicht Eric seine widerliche Anmache indem er sein Becken vor und zurück bewegt.
Seine Freunde lachen und tun es ihm gleich.


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"Oh no lieber doch nicht nochmal. Ich hab schon Bessere und Hübschere abgeschleppt, als dich Russo!" prahlt Eric.
"Aber hey zumindest schmerzt es jetzt nicht mehr, Jenna! Ist doch auch was, oder?" fügt er noch hinzu.
Jenna würde am liebsten fortrennen oder im Erdboden versinken. Wieder starren sie alle Umstehenden nur an oder lachen über sie.


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Weil Bruno soeben noch etwas zu erzählen hatte, war Colin abgelenkt. Erst jetzt bemerkt er, dass Eric und seine geistig minderbemittelten Freunde neben Jenna stehen und diese ihr widerliche Anmachen zu kommen lassen.


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Kommentarlos steht Colin vom Tisch auf, als er die Situation erfasst.


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"Wo will der denn hin?" fragt Bruno Cody, die scheinbar beide noch nichts von Eric´s Treiben mitbekommen haben.


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Wüssten die beiden, dass Colin den Angeber Eric bereits mit seinem hasserfüllten Blick fixiert hat und entschlossen auf ihn zu geht, hätten sie ihn möglicherweise aufgehalten.


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Jenna ist den Tränen nah, als Eric immer mehr erfundene Details über ihren Körper preisgibt.


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Mit voller Wucht setzt Colin ohne jegliche Vorwarnung zum Schlag aus. Eric gerät sofort ins Taumeln, als Colin´s Faust in seinem Gesicht landet.
"Colin nicht! Das ist es nicht wert!" versucht Jenna ihn von Eric abzubringen aber es ist längst zu spät.


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Eric fällt zu Boden und fleht jämmerlich: "Bitte hör auf!"


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Nicht nur Jenna ist entsetzt. Auch die anderen Schüler kommen nun schaulustig herbei gelaufen.


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Colin blickt zu Eric der am Boden liegt hinunter.
"Wenn du sie noch einmal ansprichst, Lügen über sie erzählst oder sie gar antatschst war das soeben noch harmlos zu dem was sonst passiert! Hast du das verstanden?" lässt er keine andere Antwort als `Ja` zu.


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Es dauert nicht lange, bis Colin die Konsequenzen für sein Handeln tragen muss. Er sitzt vor dem Büro des Schulleiters und wartet auf seine Strafe.
Er fragt sich, was die Schule sich wohl diesmal für ihn ausgedacht hat. Aus dem Football Team können sie ihn ja schließlich nicht mehr werfen.


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"Hi! Lassen sie dich hier schmoren?" kommt Jenna auf Colin zu und lächelt mitfühlend.
"Ich warte auf meinen Dad!" wirkt Colin nachdenklich.
"Ich geh dann mal! Meine Eltern warten sicherlich bis ich endlich zu Hause bin" meint Jenna etwas bekümmert.
Colin nimmt Jenna´s Hand und zieht sie zu sich heran. Ohne aufzustehen, drückt er ihr einen Kuss auf den Mund, als Jenna sich zu ihm herunterbeugt.
"Wir telefonieren später, ja!" schlägt Colin vor.
Jenna nickt und geht.


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Matt, Colin´s Dad kommt einen Moment später zur Tür herein.
"Was ist los mit dir? Ich weiß nicht, wann du in den Rebellen Zug eingestiegen bist aber kannst du bitte bei der nächsten Station `Wohlerzogen` wieder aussteigen?" macht Matt mit den Händen eine fragende Geste.
Colin sieht genervt zu Boden, als Matt seine Standpauke abhält.


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"Übrigens du bist Pianist und Geiger! Du hättest dir auch die Finger brechen können! Mal abgesehen davon, drescht man nicht einfach auf einen Mitschüler ein! Und hör auf so nonchalant da zu sitzen. Das bringt meinen Puls in Wallung." vergisst Matt fast Luft zu holen, weil er enttäuscht und aufgebracht gegenüber seinem Sohn ist.


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"Ich versteh dich einfach nicht! Du musst endlich lernen Verantwortung im Leben zu übernehmen. Sicher kann ich durch eine Spende den Schulleiter wieder bezierzen, aber ich bin es leid immer wieder für deine Eskapaden gerade stehen zu müssen. Vielleicht melde ich dich für ein Austauschjahr oder zumindest ein halbes Jahr an einer anderen Schule in einem anderen Land an. Irgendwas fällt mir schon ein", findet Matt seinen Vorschlag selbst gar nicht mal übel.


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Colin hingegen kann es nicht fassen, was sein Vater da soeben von sich gibt.


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#debug

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Kapitel 84 Money rules the world

Als Colin und sein Vater endlich von der Schule heimkehren ist es bereits Abend. Tatsächlich konnte Matt mit seinem diplomatischen Geschick und einer angekündigten Geldspende in die Schulkasse, erneut eine Suspendierung von der Schule abwenden. Als Strafe dafür, dass Colin Eric eine gezimmert hat, muss Colin wöchentlich einen Monat lang den Musikraum nach der Schule reinigen.
Eric dagegen kommt straffrei durch. Welch eine Ungerechtigkeit auf diesem Planeten - Schon wieder! , geht Colin durch den Kopf, als er sich im dunklen Zimmer abgekämpft auf seinen Stuhl fallen lässt. Die letzten zwei Tage waren anstrengend aber wegen Jenna zugleich auch umwerfend.

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Nachdenklich beobachtet und lauscht er dem Sprudeln, des über den Filter zugeführten Sauerstoffs in seinem fischlosen, blau beleuchteten Aquarium.
Seine Anspannung löst sich mit jedem Blubbern ein wenig mehr.
Er hofft, dass sich Matt´s Drohung, ihn für ein Austauschjahr ins Ausland zu schicken, nicht bewahrheitet. Gerade jetzt, wo sich etwas mit Jenna entwickelt.


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Mitten in der Nacht wacht Colin plötzlich auf.
Mist! er hat ganz vergessen, Jenna anzurufen und wie erledigt muss er eigentlich gewesen sein, dass er sich nicht einmal mehr erinnert, wie er ins Bett gegangen ist.


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Colin lässt sich zurück ins Bett fallen. Er sieht hinüber zu seinem Wecker. 04:02 Uhr, jetzt braucht er sie auch nicht mehr aufwecken. Wie es wohl für sie mit ihren Eltern am Abend zuvor noch gelaufen ist? Sicher hat sich Jenna umsonst so viele Sorgen gemacht, überlegt er und starrt dabei an die Decke.


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Colin konnte die ganze Nacht nicht mehr einschlafen. Morgens um 06:30 Uhr versucht er sofort Jenna über´s Handy zu erreichen.
Aber sie geht nicht ran und reagiert auch nicht auf seine Sprachnachrichten. Weder erneut um 07:00 noch um 07:20 Uhr.
Vielleicht muss sie kurzfristig vor der Schule noch im Laden aushelfen, denkt er sich. Colin fährt in den litalienischen Bezirk von Willow Creek, wo sich der Obst- und Gemüseladen der Russo´s befindet. In einer Nebenstraße stellt er seinen Wagen ab. Ihm kommt in den Sinn, dass Jenna sicher erleichtert sein wird, wenn er sie abholt und sie nicht noch kurz vor knapp vor dem Unterrichtsbeginn auf den Bus warten muss.


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Auf dem Weg zum Laden zieht Colin sein Handy aus der Jackentasche, um zu checken, ob sie nicht doch noch geantwortet hat und längst in der Schule sitzt.
Schließlich ist er selbst nicht unbedingt scharf drauf im Geschäft Jen´s Eltern zu begegnen.
Er hat das Gefühl, dass es ihnen nicht gefällt, dass Jenna mit ihm oder überhaupt mit irgendjemandem abhängt.
Wenn sie wüssten, in welcher Beziehung er und sie tatsächlich zueinander stehen, würden sie den Kontakt sicherlich komplett verbieten.
In einem kurzen Moment beschäftigt es Colin, dass es einen Chill Abend, bei dem vielleicht eins zum anderen führt, bei Jenna sicherlich nicht geben wird.


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Ach was soll´s , ruft er sie einfach nochmal an. Während es anklingelt, kommt ihm in den Sinn, dass er wohl noch kein Mädchen so oft und kurz hintereinander, wie Jenna angerufen hat oder zu kontaktieren versucht hatte. Selbst wenn er Interesse an einem Mädchen hatte, würde er niemals so aufdringlich erscheinen wollen. Sicher würde die Auserwählte schnell das Weite suchen. Aber hier geht´s um was anderes, und zwar um Jenna und dass sie nicht wie die anderen ist, was zur Folge hat, dass es ihm ungewöhnlich vorkommt, weil sie ihm gar nicht antwortet.


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Schließlich muss er den Laden trotzdem betreten, weil sie einfach nicht rangeht.
Der Duft des frischen Obst und Gemüses, welches von der morgendlichen Sonne angestrahlt wird, steigt Colin in die Nase, als er an dem Stand vorbei zum Eingang geht.
Auf der Straße gegenüber und vor den Läden hört Colin zu, wie sich die ansässigen Menschen auf ihrer litalinenischen Landessprache unterhalten.
Ob Jenna wohl auch diese Sprache fließend spricht?, fällt ihm gerade ein, dass er sie noch nicht danach gefragt hat.


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Er drückt die Türe zum Geschäft auf. Ein Glöckchen am Türrahmen, verrät den Ladenbesitzern, dass jemand hereinkommt.
Es ist ruhig, als Colin hineingeht. Nur das Surren der Tiefkühlschränke ist zu hören.
Von Jenna ist in dem überschaubaren Laden bisher nichts zu sehen.


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Dann entdeckt er Mr. Russo beim Befüllen der Regale. Jenna´s Mutter, Mrs. Russo kommt aus dem Büro und tritt hinter den Tresen.
"Mr Russo!" nickt Colin höflich und dieser tut es ihm gleich aber spricht kein Wort. Demnach richtet sich Colin schnell an Jenna´s Mom.
"Hallo Mrs Russo, ich war in der Nähe und dachte mir, ich könnte Jenna mit zur Schule nehmen. Leider kann ich sie nicht erreichen." schwindelt Colin ein wenig.
"Hallo Colin. Jenna ist heute krank und bleibt im Bett!" erklärt sie mit ruhiger Stimme.
"Was wirklich? Aber warum sagt sie mir nichts.... ich meine ähm, wie geht es ihr? Sie hat nicht mal zurück geschrieben!" hebt Colin dabei sein Handy verwundert hoch, als müsse er sich selbst beweisen, dass er keine Nachricht erhalten hat.


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"Ich werde ihr ausrichten, dass du dich nach ihr erkundigt hast!" macht es den Anschein, als wolle Mrs Russo, das Gespräch bald möglichst wieder beenden.
Colin blickt zwischen Mr. und Mrs. Russo hin und her. Irgendwie ist das ganze hier weird. Die beiden verhalten sich seltsam, findet er.


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"Okay, dann richten sie ihr bitte schöne Grüße und gute Besserung aus!" bittet Colin.


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"Selbstverständlich, das machen wir." lächelt Mrs. Russo.


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Colin steht immer noch da, obwohl es scheint, als wäre alles gesagt. Sein Blick wandert nochmals zu Mr Russo, der ihn nicht ein einziges mal aus den Augen gelassen hat, und dann wieder zu Mrs. Russo.
Plötzlich sagt Colin nach einer Pause, als müsse er sich rechtfertigen: " Es tut mir leid, dass wir vorgestern wegen des Unwetters nicht mehr rechtzeitig nach Hause gekommen sind. Jenna trifft keine Schuld, das Hochwasser hat uns eingeschlossen. Wenn dann hätte ich als Fahrer die Wetterlage besser einschätzen müssen."


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Jenna´s Dad spricht noch immer kein Wort doch Mrs Russo sagt freundlich: " Schon gut, das wissen wir. Was passiert ist, ist passiert."
Und dann entlässt sie mehr oder weniger Colin in dem sie sich ohne ein weiteres Wort umdreht und die Olivenölflaschen von einem Eck zum anderen schiebt.


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Man, war das strange! Irgendwas stimmt hier nicht, beschäftigt es Colin als er den Laden verlässt.


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Colin beschleicht das Gefühl, dass Mr. und Mrs Russo ihm nicht die Wahrheit sagen.
Er würde so gerne mit Jenna sprechen und herausfinden, was los ist. Allerdings kann er es sich nach allem, was er sich in der Vergangenheit vermeindlich und wahrhaftig in der Highschool Willow Creek geleistet hat, nicht erlauben jetzt auch noch dem Unterricht fernzubleiben. Sein Dad, Matt würde ihn mit dem nächsten Flieger weit weg von hier ins Exil schicken.



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Als Colin wieder zu seinem Wagen geht, bekommt er davon nichts mit, dass er von Mr. und Mrs. Russo durch das Schaufenster beobachtet wird, bis er aus der Sichtweite verschwindet.


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Wiedermal kann sich Colin einfach nicht auf den Unterricht konzentrieren. Die letzte Unterrichtsstunde an diesem Schultag kommt ihm quälend lange vor.
Immer wieder wandert sein Blick zur Uhr, als würde er damit die Zeit beschleunigen wollen.


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Alter, wann nur vergeht dieser elendig langweilige Geschichtskurs! , drängt es Colin, weil er unbedingt Jenna sehen muss.


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Halleluhja, die letzen fünf Minuten. Na endlich!, kostet ihm der Zeitverlust bereits viele Nerven.


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Als Colin diesmal im Bezirk der Litaliener ankommt, geht er erst gar nicht zum Laden der Russo´s sondern schleicht sich gleich über die Feuertreppe zu Jenna´s Fenster hoch.


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"Jenna?" ruft Colin oben angekommen, so leise wie möglich und klopft gegen ihr Fenster.


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Bevor sie ihn hört, entdeckt sie ihn. Colin nimmt wahr, dass sie sich wohl in dem Moment ziemlich erschreckt hat.
Sofort wendet sie sich von ihm ab und will nicht gesehen werden.
"Jenna, komm schon mach auf!" bittet sie Colin.


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Tatsächlich braucht es nicht viel Überredungskunst, damit Jenna doch das Fenster öffnet.
Sie wirkt sehr traurig und Colin sieht sofort, was mit ihr, besser gesagt was mit ihrem Gesicht los ist.
Das ist der wahre Grund warum Jenna heute nicht in der Schule war, hatte Colin bereits eine Vorahnung, dass etwas nicht stimmt.


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"Sieh dich an Jenna!" will Colin ihr klarmachen, dass das nicht in Ordnung ist während sie im Spiegel ihr Auge betrachtet.
Wie kann man jemanden den man lieben sollte so etwas antun?, fragt sich Colin im Stillen. Jenna so zu sehen, macht ihn einfach unbeschreiblich wütend.


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Sie dreht sich zu ihm um und beginnt laut zu schluchzen. Eine Träne nach der anderen fließt über ihr Gesicht.


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Colin drückt Jenna fest an sich und lässt sie solange nicht los, bis ihre Brust nicht mehr auf Grund des krampfhaften Atmens bebt.


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Bei Colin kommt es selten vor, dass ihm die Sprache wegbleibt aber so etwas kann er einfach nicht verstehen.
"Lass mal sehen!" sagt er nun vorsichtig und streicht ihr mit der Hand sanft über die Wange.
"Ich will, dass du das nicht mehr zulässt, Jen! Hau ab, wenn sowas ist. Komm einfach zu mir!" fleht er sie fast an.


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"Das war der erste Impuls meines Vaters, weil sie sich Sorgen gemacht haben, als ich nicht nach Hause gekommen bin!" verteidigt Jenna ihre Familie.
"Sag mal geht´s noch? Du verteidigst das auch noch? Was kannst du dafür, dass dieser beschi**ene Regen eine Badewanne aus Henford gemacht hat? Hätten wir schwimmen sollen? Dann wären wir vermutlich gar nicht mehr da. Sag DAS mal deinem Vater! Dann könnte er seine sch*** Regale selber auffüllen.", begreift Colin nicht, warum Jenna viel zu gutmütig ist. Colin ist richtig aufgebracht deswegen.


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Weil sie auf seine Wut wortlos reagiert, atmet Colin tief aus und starrt dabei auf Jenna´s Bild mit dem Musiker.
"Du bist so talentiert und klug! Du hast es nicht verdient hier in diesem Loch zu sitzen und schlecht behandelt zu werden.", hat sich Colin nur äußerlich beruhigt.


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"Die meiste Zeit, hab ich´s doch gut hier. Wir haben eben nicht das Glück reich zu sein. Jeder Tag ist erneut ein Kampf um die Existenz. Da sind eben alle angespannt." versucht sich Jenna selbst gut zu zureden und zu rechtfertigen, warum ihr Vater so ist, wie er eben ist.
"Oh Gott, bitte Jenna!" schließt Colin seine Augen resigniert, weil er bei diesem Thema einfach nicht zu ihr durchdringt.


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Es bringt für Colin vorerst nichts sich weiter über ihre Eltern aufzuregen. Er will auch Jenna nicht damit verletzten, da sie dennoch an ihrer Familie zu hängen scheint. Das ist wirklich eine schwierige Situation für ihn mit der er erst einmal irgendwie umgehen muss. Schließlich kann er nicht einfach da runter gehen und ihren Vater vermöbeln.
"Ich hab dich heute echt vermisst! Ich vermiss dich übrigens ständig." gesteht Colin nach einer Weile als er sie ansieht und erneut in den Arm nimmt.
Daraufhin küsst Jenna ihn mit noch immer verheulten Augen und er erwidert ihren Kuss noch intensiver. Am liebsten würde Colin hierbleiben, sie von ihrem Kummer ablenken aber es wäre der falsche Zeitpunkt für Jenna, wenn das heute hier zum ersten Mal, zu mehr führen würde. Zudem könnten jederzeit ihre Eltern in die Wohnung kommen.
"Jen, ich muss gehen, meine Mom hat heute Geburtstag! Sie bringt mich um, wenn ich nicht zum Essen mitkomme! Komm mit mir!" bietet er ihr ein letztes Mal an, ehe er geht. Doch Jenna bleibt.


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Eine Stunde später trifft sich die Familie Wishbone im Wohnzimmer zusammen, um Jazmin zu gratulieren und bereit ins nahegelegene Restaurant `Butterfly` zu gehen.
Weil Jazmin noch telefoniert, gratuliert Colin währenddessen auch seiner Schwester, Eve zum neuen Job bei Innenarchitektur und Raumausstattung P.Ross.
"Und wie läuft´s dort so?" will er wissen und nimmt sie in den Arm. Sie wirkt immer noch traurig, weil es mit Scott nicht so lief, wie sie es sich vorgestellt hatte, als sie nach Lebraska reiste.
"Ja, alles gut! Die sind dort alle echt super nett!" meint Eve, dennoch mit ihrer Gesamtsituation unglücklich.


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"Na toll, dass Zoe und Nikolaos wegen der Hofarbeit nicht kommen war mir klar und dass Kaylyn und Henry auf Grund ihres Magen-Darm-Infekts nicht kommen ist auch verständlich.
Aber jetzt haben auch noch Jared und Mandy abgesagt. Sie meinten, sie hätten zurzeit viel um die Ohren!" , sagt Jazmin etwas enttäuscht, dass die anderen nicht zu ihrem Geburtstag erscheinen werden, als sie deren Nachricht liest.
"Sicherlich ist tatsächlich etwas sehr wichtiges dazwischen gekommen! Die beiden würden nicht ohne triftigen Grund absagen." versucht Matt die Wogen zu glätten.
Noch ahnt die Familie ja nicht, was Jared, Mandy und die Kinder in Moonwood Mill durchmachen mussten.


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"Alter Schwede, wie lange dauert es eigentlich bis man sich die Haare geglättet hat!" wirkt Colin genervt, als er und sein Vater eine kurze Zeit später vor der Türe auf Jazmin und hauptsächlich Eve warten müssen.
"Lass deine Schwester doch! Sie hat gerade eine schwere Zeit. Ist doch nett, wenn sie wenigstens noch Freude dabei hat sich hübsch zu machen.", maßregelt Matt Colin, sich in seiner Ungeduld zu beherrschen.


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Eve kommt gemächlich die Treppen herunter.
"Sehr schön, du bist fertig! Die anderen warten schon." bemerkt Jazmin freundlich und blickt dennoch drängend nach draußen.


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"Ich bin ja schon da!" sagt Eve etwas beleidigt, weil man es nicht würdigt, dass sie sich für Jazmin´s Geburtstag herausgeputzt hat.


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Von zuhause bis zum Restaurant `Butterfly` sind es nur zehn Minuten Fußmarsch. Sie müssen vor dem Eingang warten, da das Restaurant erst um 17:00 Uhr öffnet und sie schneller dort waren als gedacht.


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Nachdem das Restaurant seine Türen geöffnet hat, geht Matt zum Empfang, um dort nach dem reservierten Tisch zu fragen.
"Alles okay bei dir, Colin?" fragt Jazmin ihren Sohn, weil dieser recht abwesend wirkt.
"Ja alles okay, Mom!" weicht Colin aus.


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Als Matt am Empfang steht, blickt er neben sich zu den drei anderen wartenden Herren.
Plötzlich fällt ihm auf, dass einer von ihnen Owen ist.
"Hallo, Owen! Wie geht es dir? Jetzt hätte ich dich beinahe nicht erkannt! Aber vermutlich habe ich auch einfach nicht mit dir hier gerechnet.", wirkt Matt souverän beim Aufeinandertreffen.
"Hallo, Matt! Alles okay soweit und bei dir?" scheint Eve´s Ex-Verlobter nicht die Wahrheit über seinen Gefühlszustand preiszugeben. Er wirkt bedrückt, als er Eve sichtet.
Bevor Matt noch weitere Fragen stellen kann, kommt ihm Owen zuvor: "Bin hier zu einem Geschäftsessen verabredet! Es geht um meine Fitnessprodukte."
Die beiden betreiben kurzen, oberflächlichen und sichtlich gezwungenen Smalltalk.
"Wir feiern heute, Jazmin´s Geburtstag." teilt Matt ungefragt mit.
"Alles klar, dann sag ihr `Alles Gute` von mir." klopft Owen Matt emotionslos auf die Schulter und geht dann mit den anderen Herren in Richtung des zugeteilten Tisches.


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Als Matt wieder zu seiner Familie geht, um gemeinsam zum reservierten Tisch zu gehen, nimmt er Eve kurz zur Seite und flüstert ihr zu: "Nicht in Panik verfallen aber Owen ist auch hier wegen eines Geschäftsessens!"
"Nicht dein Ernst?" hat Matt Eve damit wohl aus der Fassung gebracht. Schnell flüchtet sie sich an den Tisch.
Warum nur jetzt, hier und heute? Es war ja klar, dass er irgendwann nach New Crest zurückkehren würde, aber musste sie ihrem Ex-Verlobten so schnell über den Weg laufen? Sie hat keine Lust auf eine Begegnung dieser Art. Außerdem alles an ihm, erinnert sie an die Zeit mit Scott. Ob Owen weiß, dass sie und sein Bruder nichts mehr am Laufen haben? Was Owen wohl über sie denkt, jetzt wo auch die noch nicht mal entstandene Beziehung zu Scott gescheitert ist? Er muss sie sicherlich für idiotisch halten , schießt Eve Unzähliges durch den Kopf.


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Als die Familie zu Tisch sitzt, hat sich Eve etwas beruhigt. Neugierig sieht auch Jazmin in den beheizten Garten hinaus, wo Owen und die anderen zwei Männer sitzen.
"Wieso, muss das mir passieren! Da geh ich einmal wieder aus und dann muss mir mein Ex-Verlobter über den Weg laufen!" lamentiert Eve.


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"Vielleicht ist das Schicksal!" ermutigt Colin seine Schwester an höhere Mächte zu glauben. Aber er zieht sie mit der Situation eher scherzhaft auf, als dass er dies ernst meint.
"Ich geb dir gleich Schicksal, du Idiot!" weiß Eve nicht, ob sie lachen, weinen oder ihrem Bruder eine drüber ziehen soll.
Matt und Jazmin bekommen von der Unterhaltung der beiden nicht viel mit, da sie damit beschäftigt sind mit der Kellnerin die Speisekarte zu analysieren.


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Die vier warten auf ihre bestellten Getränke und Speisen. Ab und an blickt Colin über Eve hinweg zur Terrasse hinaus, um ihr unauffällig mitzuteilen, ob Owen hersieht.
"Ich finde du verhältst dich ganz schön kindisch!" bemerkt Colin.
"Ach ja, was würdest du denn tun, wenn deine Ex-Verlobte mit deren Schwester du etwas hattest, in deiner Nähe sitzen würde? Ach ja und um´s noch hinzuzufügen, ...es sich nicht mal gelohnt hat?" lächelt Eve ihren Bruder mit einem gespielten Lachen an.
"Vielleicht hat´s mit Scott nicht geklappt, aber wenn du nicht glücklich warst mit Owen und du einer voreiligen Hochzeit entgehen konntest, hat es sich ja doch irgendwie gelohnt!" meint Colin lässig.
"Jetzt bin ich auch nicht glücklich. Also was daran ist lohnenswert." starrt Eve mit verbittertem Blick auf die Tischdecke.


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"Jetzt lasst uns nicht Trübsal blasen! Jazmin möchte ihren Geburtstag mit uns feiern." will Matt die Stimmung aufhellen und erhebt sein Glas.
"Auf dich!" sprechen Matt, Eve und Colin zu Jazmin und stoßen gemeinsam an.
Eve trinkt einen großen Schluck und versucht den Abend einigermaßen genießen zu können.


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Wieder zuhause angekommen fallen alle bis auf Colin in ihre Betten.
Er setzt sich nachdenklich auf seinen Stuhl und lässt sich wieder vom Blubbern seines Aquariums berieseln.
Was Jenna wohl gerade macht? Hoffentlich geht es ihr etwas besser als heute Nachmittag.
Er würde sie so gerne aus diesem perspektivlosen Loch, in dem sie wohnt rausholen. Wenn Jenna kein Stipendium auf Grund ihrer mittelmäßigen Leistungen bekäme, könnte sie nicht auf die Uni und müsste vermutlich bei ihren Eltern bleiben und im Laden mit schuften,
beschäftigt er sich mit Jenna´s Situation.


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Konzentriert überlegt Colin was er für sie tun kann, dass das alles aufhört.
Jenna ist gescheit, aber im Vergleich zu anderen Schülern, sind ihre Leistungen nicht hervorragend. Das ist wohl dem geschuldet, weil sie oft ihren Eltern bei der Arbeit helfen muss, anstatt zu lernen. Sie büffelt, aber es reicht einfach nicht aus.
Dann fällt Colin etwas ein. Vielleicht kann sein Dad oder Kaylyn, die beide als renommierte Wissensschaftler viele der Präsidenten an den Unis persönlich kennen, etwas einfädeln.
Jenna dürfte das nie erfahren, dass sie nicht auf Grund ihrer Leistungen einen Studiumsplatz bekäme. Das würde sie zu tiefst erschüttern.
Die Welt wird nun mal von Geld, Macht und Beziehungen regiert - alles was Jenna´s Familie nicht hat,
überlegt er.


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Zuletzt bearbeitet:

Mimi A

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Oh je, arme Jenna, ich hab so etwas ja leider schon befürchtet.

Und Colin kann ich auch verstehen, dass er es als ungerecht empfindet, dass Eric straffrei davon kommt, während er nun schon wieder Ärger mit der Schulleitung hat. Ich will doch nicht hoffen, dass Colin nun nach Tartosa oder sonst wo in die weite Welt geschickt wird. Kann man ihn in seinem Alter überhaupt noch zu so einem Aufenthalt zwingen? Wobei, mit seinem Vater wird er es sich wohl kaum verscherzen mögen.

Wie süss, wie Colin darüber nachdenkt, wie er Jenna aus ihrer Misere helfen könnte. Er ist halt ein echter Schatz, auch wenn er manchmal aufbrausend reagiert. Hoffentlich geht es Jenna bald besser, damit sie sich wenigstens in der Schule wiedersehen können.

Wie Eve und Scott wieder zueinander finden sollen, wenn jeder denkt, der andere wäre längst anders verliebt, weiß ich auch noch nicht so recht. Hoffentlich verliebt sie sich jetzt bei der neuen Arbeit nicht neu, um dann zu erfahren, dass Scott sie auch noch liebt.
 
  • Danke
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#debug

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@Mimi A vielen lieben Dank für deinen Kommi😊

Mal sehen, ob Colin wirklich noch von seinem Vater weggeschickt wird. Zudem hast du Recht. Ob er es sich in seinem Alter noch gefallen lassen wird, sich ins Ausland schicken zu lassen? Andererseits könnte Matt ihm jederzeit den Geldhahn zudrehen🤔

Mit Eve und Scott geht es auch bald weiter ☺️
 

#debug

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Kapitel 85 Paranoider Spinner?

"Ich bin Detective Robert Gandy aber nennen Sie mich gerne Bob und das ist Detective Chloe Decker" stellt der Ermittler sich und seine Kollegin vor.
"Unser Kollegium in Moonwood Mill hat uns alles von dem besagten Abend mitgeteilt. Der Fall wurde uns übertragen. Wir bitten Sie dennoch, uns alles zu erzählen, was Sie wissen. Es könnte ja sein, dass Ihnen auf Grund des psychischen Stresses, etwas entfallen ist, an dem Tag, als man ihre Aussage aufgenommen hatte." erklärt Detective Decker.
"Setzen Sie sich doch erstmal! Möchten Sie ein Glas Wasser?" bietet Mandy den Ermittlern an.
"Nein, danke! Wir stehen gerne." entgegnet die Ermittlerin nüchtern.

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"Also ich muss mich jedenfalls setzten." sagt Mandy müde und erschöpft.
Nachdem Detective Gandy und Decker den aktuellen Stand der Ermittlungen oberflächlich preisgeben, reagieren Mandy und Jared ungehalten: "Wie lange dauert es denn herauszufinden, für wen dieser Killer arbeitet?"

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"Darf ich mich etwas umsehen?" will nun Bob wissen ohne auf die Frage der beiden einzugehen.
"Nur zu! Ich weiß zwar nicht was das bringen soll....." kann Jared den Satz nicht beenden, da er von Detective Decker unterbrochen wird.
"Er geht einfach Hinweisen nach, die Ihnen wohlmöglich nicht wichtig erscheinen. Jede Spur kann relevant sein für unsere Arbeit. Übrigens bezüglich der Ermittlungen kommt erschwerend hinzu, dass der Mann, der es auf Sie abgesehen hat, einfach nicht redet. Wir können ihn weder in der Datenbank finden noch hat er irgendwelche Papiere." rechtfertigt sich die Beamtin leicht gereizt.


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"Das ist doch alles ein Alptraum! Ich halte das langsam nicht mehr aus! Bitte gehen Sie und kommen Sie erst wieder, wenn Sie etwas wissen." steht Mandy wütend auf.


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Währenddessen blickt sich Mr. Gandy, kurz genannt Bob, in der Küche um. Er scannt die Umgebung nach Hinweisen und Spuren ab, die vielleicht auf einen Grund hindeuten könnten, weshalb jemand Jared unter der Erde sehen will.


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Mandy und Jared geleiten die Detectives zur Tür.
"Wenn Ihnen noch irgendetwas einfällt, lassen Sie es uns unbedingt wissen. Auch wenn es noch so unwichtig erscheint." fordert Miss Decker vor allem Jared auf.


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"Was soll uns denn noch einfallen?" fragt Jared wütend und nervös.
"Beruhigen Sie sich, bitte Jared." duzt der Ermittler ihn einfach.
Mandy geht sofort durch den Kopf, dass das wohl einen psychologischen Hintergrund haben muss, damit man den Beamten schneller vertraut.


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"Mrs. Molton....Mandy, Sie können uns vertrauen!" wirkt Bob von sich überzeugt und Mandy fühlt sich in ihrem Gedanken, den sie zuvor hegte, bestätigt.


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"Hier ist meine Telefonnummer! Speichern Sie sie ein. Sie können mich zu jeder Tages- und Nachtzeit anrufen!" gibt Bob Jared seine Mobilfunknummer.
"Zumindest bis der Fall erledigt sein wird! Sonst hab ich irgendwann ein Problem mit meiner Frau!" lacht Bob völlig unpassend über seinen eigenen Witz.


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"Unten vor dem Gebäude stehen dauerhaft zwei Streifenwagen, die ein Auge auf Sie haben.
Ihr Fall hat bei anderen Behörden, wie dem FBI auch großes Interesse geweckt. Noch kooperieren die aber nicht mit uns. Daher wissen wir nicht, was die wissen und andersrum." erklärt Bob beiläufig während er mit der Hand über den Türrahmen streicht und noch hinzufügt: "Vielleicht sollten Sie über eine stabilere Haustüre nachdenken. Diese hier ist ja in nicht mal in einer halben Sekunde aufgebrochen! Ach ja und am besten sollten Sie niemandem etwas erzählen, solange die Ermittlungen noch laufen."
Mandy versucht Jared zu beruhigen als dieser sich gereizt äußert:" Lösen Sie einfach den Fall, damit meine Familie und ich wieder in Sicherheit leben können!"


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Eine Weile später gehen die beiden unruhig ins Bett. Jared blickt aus dem Fenster, als würde er nach etwas bedrohlichem Ausschau halten wollen.


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"Wann haben wir endlich wieder unser Leben zurück!" fragt sich Mandy sehnsüchtig und wütend darüber, wie alles seinen Lauf genommen hat.


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"Ich weiß es nicht, Schatz!" starrt Jared beklommen ins Leere.


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Am nächsten Morgen geht er ins Büro. Er will immer noch verhindern, dass Corey gewinnt und ihn und andere langjährige Mitarbeiter rauswirft, sobald dieser an der Unternehmensspitze thront.
Jared hat der Polizei nicht verraten, dass er das Gefühl hat, der Überfall habe etwas mit der geplanten Fusion zu tun. Außerdem hat er auch überhaupt keinen Beweis dafür. Die Beamten würden nur verhindern, dass er weiterhin zur Arbeit geht und genau, dass kann er nicht zulassen, wenn er für sich, sein Team und andere Angestellte kämpfen will.
Es gibt eine Menge Leute, die sauer auf ihn sind, da sie Jared Mitschuld geben daran, dass die Fusion und der massive Personalabbau stattfinden wird. Viele Mitarbeiter werden nicht nur ihren Job verlieren, sondern ihre Hypotheken nicht mehr bezahlen können, was zur Folge hat, dass sie ihr zu Hause aufgeben müssen. Ein paar werden sicher einen Job finden, aber viele auch nicht und die, die keine Rücklagen haben landen gegebenenfalls auf der Straße. Jared wird übel bei dem Gedanken, als er bei der Arbeit ankommt und aus einem von Mandy´s Chauffeuren-Fahrzeuge steigt.
Ein grauer und trister Novembernebel legt sich über San Myshuno an diesem Tag.

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Obwohl es bereits 09:00 Uhr ist mag es einfach nicht so richtig hell werden. Selbst die Restaurant -und Café Besitzer in der Stadt sehen heute keinen Grund Tische und Stühle mit Decken auf den Gehsteigen bereit zu stellen.


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Genervt über jedes Wort, welches aus Mr. Connery seinem `Noch` Chef herauskommt, blickt Jared auf die Uhr. `Was für ein sinnloses Meeting!` überlegt Jared.
Er war nach den Ereignissen in Moonwood Mill krankgeschrieben. In der Arbeit hatte er einfach erzählt, dass er sich von einer fiesen Grippe nicht so richtig erholen mag. Er wäre eigentlich sofort wieder in die Arbeit gegangen, aber Mandy meinte, wenn er nicht wenigstens ein paar Tage für die Familie hätte, um gemeinsam alles zu verarbeiten, könne er seine Taschen packen.
Er kann dieses Gesülze von Mr. Connery nicht mehr hören. `Wie kann dieser Mann einfach zu lassen, was Corey vorhat. Ein Kapitän, der das sinkende Schiff mit Freude rechtzeitig verlässt`, geht Jared durch den Kopf.
Viele Mitarbeiter gehen einfach weiterhin in die Arbeit, wie Hamster, die sich im Rädchen weiterdrehen. Sie haben eben Hoffnung, dass sie nicht zu denen gehören, die rausgeworfen werden, wenn sie die Füße still halten.


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Plötzlich schwingt die Tür auf. Steve Moss, ein Mitarbeiter platzt ins Meeting herein. Er wirkt extrem niedergeschlagen, fällt Jared auf.
"Kann ich Ihnen helfen?" fragt Mr. Connery argwöhnisch.


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"Sie sollten sich alle was schämen!" zittert Steve Moss am ganzen Leib sobald er spricht.


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"Wie können sie es wagen so mit Menschen umzugehen? Wir haben uns jahrelang den Hintern aufgerissen, damit Sie sich die Taschen am Ende vollmachen können? Oh nein." spuckt der in Rage geratene Mitarbeiter beim Sprechen, sodass sich Mr. Connery abwenden muss.


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"Ich weiß was hier läuft! Ich kann´s beweisen, ihr Verbrecher!" dreht der Mann im karierten Hemd fast durch.


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"Jetzt hören Sie aber mal auf." schiebt Mr. Connery Steve Moss wenig mitfühlend zur Tür hinaus.
Dieser reißt seinen Arm hoch. "Fassen Sie mich nicht an!" zischt er den Tränen nah und findet den Weg selbst noch nach draußen.


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"Tut mir leid, wo waren wir stehen geblieben?" macht Mr. Connery weiter, als wäre nichts geschehen.
Jared hingegen ist diese Situation sehr unangenehm.
`Gut, Steve Moss ist in der Firma bekannt, ein paranoider Spinner zu sein aber er ist klug und macht seinen Job gewissenhaft, da kann man ihm nicht vorwerfen die Runde hier als Verbrecher zu betiteln.
Natürlich kann er selbst für den Personalabbau nichts. Dafür ist Corey verantwortlich aber hätte er nicht die Vorbereitung für die geplante Fusion geleitet, wäre es gar nicht erst so weit gekommen. Aber er hatte ja auch nicht damit gerechnet, dass Corey aus Eigennutz, die Präsentation, um diesen Aspekt verändert. Und dieser Aspekt ist eben der fatale, der mit den heftigen, nach sich ziehenden Konsequenzen für viele Mitarbeiter.`
beschäftigt es Jared.


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Er fühlt sich ratlos. Ihm bleibt nichts anderes übrig als weiter seiner Arbeit so gut es geht nachzugehen.
Bei Corey´s Machenschaften hält er sich selbstverständlich raus, aber er kann es sich auch nicht leisten, schlechte Referenzen zu bekommen, wenn er sich möglicherweise doch bald auf Jobsuche begeben muss.
Dennoch nutzt er jede Gelegenheiten, um nach irgendwelchen Beweisen zu suchen, dass Corey seine Präsentation aus eigennützigen und rein egoistischen Gründen umgearbeitet hat. Die Rahmenbedingungen die Jared für die Fusion vorgeschlagen hatte, wären auf lange Sicht genauso rentabel gewesen ohne die hart arbeitenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu entlassen.
Der Arbeitsalltag und der schier machtlose Kampf gegen die angestrebte Personalpolitik strapazieren seinen Geist und Körper mehr, als er gedacht hatte. Für eine Weile flüchtet er sich ins Kellergeschoss zum Archiv. Möglich, dass er hier noch die Nadel im Heuhaufen findet, welche Corey belasten könnte.



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Während Jared müde mit der Handytaschenlampe durch die Ordner blättert, hört er auf einmal Schritte, die durch das verlassene Kellerabteil hallen. Es müssen die Stufen zum Archiv sein, die soeben betreten wurden. In dem Raum, in dem er sich gerade befindet.


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Sofort schießt, die Angst und das Adrenalin wieder durch seinen Körper. Genau wie in Moonwood Mill, als der schwarzgekleidete Auftragskiller seine Waffe auf ihn gerichtet hatte.
`Das ganze Jahr sucht hier unten niemand etwas, wieso ausgerechnet jetzt wo er auch hier unten ist?
Er hätte einfach noch nicht in die Arbeit gehen sollen. Die Polizei meinte ja schon es wäre nicht die beste Idee. Zumindest hätte er doch das Licht im Archiv einschalten sollen, aber er wollte ja nicht, dass man weiß, dass er hier nach gewissen Dinge sucht. Vielleicht ist es ja sogar von Vorteil wenn es dunkel ist, da man ihn nicht so leicht entdecken würde`,
schießen Jared tausend Sachen gleichzeitig durch den Kopf.


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Mit zitternden Fingern versucht Jared Detective Gandy´s Nummer zu wählen.
`Mist, kein Netz hier unten.` flucht Jared im Stillen.
`


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Plötzlich hört er, wie die Tür zum Archivraum zufällt. Jemand ist nun definitiv hier drin. Alleine mit ihm.
Wenn es der Hausmeister oder jemand banales wäre, würde spätestens jetzt das Licht angehen, aber es bleibt stockfinster.
`Das will nichts Gutes heißen´ wird Jared nun bewusst.
Er versteckt sich hinter den Regalen und versucht nicht einmal zu atmen, als er die Schritte näher kommen hört. Durch dass Hallen der Gänge, kann er nicht genau erkennen, wo sich dieser jemand gerade hin bewegt. Er weiß nur eins und zwar, dass er hier schleunigst raus muss.


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Weil die Schritte nun ganz nah scheinen und er den Atem der anderen Person fast zu spüren vermag, kommt Panik in ihm auf.


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Vorsichtig schleicht Jared sich rückwärts von einer Regalwand zur anderen, immer bedacht darauf, dass man weder seine Atemzüge noch seinen Gang hören kann.


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Und dann bleibt er abrupt stehen.
`Wieso hört er auf einmal die anderen Schritte nicht mehr? Ist die Person plötzlich verschwunden? Kann er wieder durchatmen? schießt es Jared wie ein Blitz durch seine Synapsen.


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Dann begreift er, dass es nicht sein Atem ist. Den würde er nicht in seinem Nacken spüren.


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.......................



Gefangen in völliger Erstarrtheit braucht es einen Moment, welcher sich anfühlt wie eine Ewigkeit, ehe Jared sich umdreht.


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"Pssst, Mr. Molton! Tut mir leid, wenn ich Sie erschreckt habe!" flüstert Steve Moss, der immer den Anschein macht sich beobachtet zu fühlen.


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Jared könnte es nicht beschreiben, welche Anspannung soeben von ihm abfällt, nachdem er sich zu Tode erschreckt hat.
"Steve du Spinner! Ich hab mir gerade fast in die Hosen gepisst! Woher weißt du überhaupt, dass ich hier unten bin?" zischt Jared zum einen erleichtert aber auch wütend.
"Ja, ich geb´s zu ich hab Sie beobachtet. Aber Sie sind der einzige dem ich da oben noch vertraue! Sie müssen mir glauben, wenn ich sage, das sind alles Verbrecher!" rechtfertigt sich Steve nervös.
Jared muss zugeben, dass er sich geschmeichelt fühlt, dass ausgerechnet der paranoide Moss ihm als einzigen noch vertraut.
"Was willst du mir sagen, Steve?" drängt Jared, ihn mit der Geheimnistuerei aufzuhören.
Ohne auf die Frage von seinem Vorgesetzten einzugehen vertraut er sich ihm an: " Wenn ich meinen Job verliere, kann ich die Tilgungsrate für mein Darlehen nicht mehr bezahlen und ich hab mir erst vor einem halben Jahr eine Wohnung gekauft. Die dürfen mich nicht entlassen, das wäre mein Untergang. Ich säße auf der Straße. Ich finde so schnell sicher keinen so gut bezahlten Job wie diesen!"
Jared hat Mitleid mit dem noch jungen Mann.
"Ich weiß! Ich will die Entlassungswelle ebenfalls verhindern, nur weiß ich einfach nicht wie, verdammte Sch***! flucht Jared über seine Ratlosigkeit.


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"Ich weiß, dass Sie nicht dafür verantwortlich sind!" meint Steve nun.
"Ach ja?" will Jared die Gründe dafür erfahren.
"An dem Tag, als sie im Parkhaus überfallen wurden, war ich in der Nacht nochmal im Büro, weil ich meine Epilepsietabletten vergessen hatte, die ich morgens beim Arzt geholt habe. Es war mir einfach zu riskant sie nicht beim mir zu haben. Es kam mir seltsam vor, dass Corey um 2:15 Uhr nachts noch da war bzw. wieder erschien. Ich traue ihm nicht, das habe ich noch nie und da dachte ich mir ich sichere unsere Präsentation lieber auf einer externen Festplatte, die ich mit nach Hause genommen hab. " erzählt Steve ungewöhnlich ruhig.
"Das habe ich auch! Aber als ich den vermeintlichen Reifen-Schlitzer meines Wagens verfolgt habe, ließ ich die Tasche mit dem Datenträger allerdings oben vor dem Kofferraum stehen. Die war am nächsten Morgen natürlich nicht mehr dort. Ich wurde zwar von der Polizei gefragt, ob etwas gestohlen wurde aber da dachte ich zu erst nur an mein Portemonnaie. Ich meine, das ist ein öffentliches Parkhaus, da kann sich jeder Obdachlose meinen Laptop samt Tasche gegriffen haben.
Es war mir auch egal, dass diese zum zweiten Mal entwendet wurde, war ja alles auf dem Server gespeichert, dachte ich zumindest zu dem Zeitpunkt noch." befasst sich Jared nochmals intensiv mit den dubiosen Vorfällen während er sie Steve erzählt.


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"Danke für dein Vertrauen in mich, Steve und dass du so clever warst, die Präsentation zu sichern. Damit können wir beweisen, dass Corey sie nur zu seinen Gunsten geändert hat und der Aufsichtsrat, wird die Bestellung zum Vorstandsmitglied widerrufen. Wenn es sein muss, gehen wir damit an die Presse und zum Kartellamt und bringen die Fusion zum Platzen. Alles wird gut werden!" zollt Jared dem jungen Mann seinen Respekt.
"Das tun wir!" pflichtet Steve Jared bei, als wäre er sein größtes Vorbild.


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Kapitel 86 Dias de los muertos


Am nächsten Morgen hat sich der grässliche Nebel vom Vortag verzogen und der November zeigt sich von seiner gutmütigen Seite.
Auf dem Polizei Revier San Myshuno, welches an den Stadtteil New Crest angrenzt, ist es an diesem Vormittag erstaunlich ruhig.


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Detective Gandy sitzt bereits an seinem Fall. So richtig weiter gekommen ist er und seine Kollegin, Chloe Decker noch nicht.
`Dieser verdammte Kerl aus Nogales, will einfach nicht sprechen. Er verlangt nicht einmal einen Anwalt. Er sitzt jeden Tag aufrecht in seiner Zelle und starrt ins Leere. Wartend als würde ihn bald jemand abholen.´ befasst sich Bob mit dem, wegen versuchten Mordes, angeklagten Mannes.


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Plötzlich klingelt das Telefon des Ermittlers.
"Buenos dias! Aquí está Constantino Perez!" entgegnet eine bekannte und freundliche Stimme.
"Hola Compañero! Wie geht es dir?" fragt Bob seinen ehemaligen Kollegen, der aus familiären Gründen wieder in seine Heimat Texico zurückgegangen ist. Bob freut sich immer wieder von Perez zu hören. Die zwei waren für eine Zeit Partner bei der Polizei gewesen, ehe Perez dann umzogen ist und Chloe nachrückte. Perez und Gandy sind nach wie vor sehr gute Freunde.
"Bien gracias, y tu? fragt der texicanische Detective mit freudiger Stimme.
"Ach soweit ganz gut. Du kennst mich ja, schlafen tu ich zu wenig, essen dafür zu viel." lacht Bob über sich selbst.
Perez lacht am anderen Ende der Leitung mit, wird dann aber schnell ernst, als er zum eigentlichen Thema übergeht.
"Oye, Hör mal! Du sagtest ich sollte dir wegen deines Falls Bescheid geben, wenn etwas ungewöhnliches in Nogales passiert. Es geschieht bei uns immer was aber das dürfte dich interessieren." lässt Perez seinen guten Freund neugierig werden.
Bob ist nun ganz Ohr.


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Perez fährt mit seiner Erzählung fort: "Habe soeben einen Anruf erhalten. Ein Mann wurde in der Sonora Wüste gefunden. Hinweisen nach hat er seinen Wohnsitz hier bei euch. Zumindest hatte er ein Adressbuch in seiner Jackentasche mit hauptsächlich Anschriften aus San Myshuno."
"Ich fahre selbst gleich dort hin. Ich würde mich über einen Besuch von dir auch sehr freuen. Was meinst du?" will Detective Perez erwartungsvoll wissen.
"Es dauert eine Weile aber ich werde mit Chloe bald da sein, danke!" äußert sich Bob zügig und legt auf.


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Es hat ein wenig von Bob´s Überredungskünsten benötigt, um die Vorgesetzten davon zu überzeugen, das Budget für den Flug freizugeben.
`Wenn das ein wichtiger Hinweis ist, sollten wir dem nachgehen, ehe das FBI mit dem Finger im Dreck herum stochert! Das ist unser Fall.` erklärte Bob seinem Chef.
Am Abend treffen Bob und Chloe in Nogales ein. Perez hatte veranlasst, dass den beiden direkt am Polizei Flugplatz der Delagación Colonia Sonora, ein Mietwagen zur Verfügung gestellt wird.


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Mit dem Jeep verlässt Chloe und Bob die Straße und sie fährt eine sandige Einfahrt hinein.
Eine Weile holpert das Fahrzeug über mehr oder weniger weichen und dann doch wieder steinigen Boden. Die Beamten verlassen sich völlig auf das GPS in das sie zuvor die Koordinaten eingegeben haben.
"Sind wir zu spät?" ruft Bob Detective Perez noch vom Wagen aus zu, als er am Zielort aussteigt.


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"Sí, das Opfer wurde bereits weggebracht. Die Spurensicherung ist trotzdem noch bei der Arbeit. Die wollen im Sand nichts übersehen, entiendes?" meint der Polizist aus Sonora.
"Können wir rüber kommen?" will Bob von Perez wissen.
"Si, por supuesto, aber nur bis zur Absperrung, wo ich stehe." ruft Perez.


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Als Chloe und Bob näher treten, geben sich Bob und Perez einen Handschlag. Bob umarmt seinen guten Freund und klopft ihm dabei kräftig auf den Rücken: "Schön, dich zu sehen!"
"Qué bueno verte, amigo mío." freut sich auch Constantino Perez.
"Das ist Chloe Decker!" stellt Bob seine Kollegin vor. Perez und Decker nicken sich nun freundlich zu.
"Was ist mit dem großen Stein dort und der Umzeichnung? Hält das Spray überhaupt auf dem Sand?" will Chloe interessiert wissen.
"Da wollte wohl jemand sicher gehen, dass das Opfer auch wirklich nicht mehr aufsteht." lächelt Perez, abgestumpft gegenüber der unbändigen Kriminalität, welcher er im Arbeitsalltag Tag ein und Tag aus, ausgesetzt ist. Perez entgeht nicht, wie Chloe nach seiner Bemerkung schluckt.
"Und nein, morgen hat der Wind alle Beweise, dass hier überhaupt etwas geschehen ist, davon getragen." antwortet Constantino noch auf die Frage bezüglich des Sprays.


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Während Chloe den Forensikern weiter bei der Arbeit zusieht unterhält sich Bob weiter mit dem texicanischen Ermittler.
"Danke, dass du mir sofort Bescheid gegeben hast. Kann ich das Opfer später bei der Obduktion noch ansehen?" will Bob wissen, als wäre dies das normalste auf der Welt.
"Sicher, wenn du dir den Anblick nicht ersparen willst!" entgegnet Perez schlicht und drückt Bob dabei eine versiegelte Plastiktüte mit Habseligkeiten des Opfers in die Hand, welche es bei sich trug.
"Chloe, ruf bitte im Revier an und lass die Vermisstenanzeigen von San Myshuno in der Datenbank prüfen, bis die eindeutige Identifizierung erfolgt ist. Sch****, ich hoffe der Typ trug kein Gebiss und hat irgendwelche Tattoos am Bein. Alles andere scheint ja eher einem Kartoffelstampf zu gleichen.
Ich will wissen, wer der Mann ist, dem hier das letzte Schicksal ereignet ist. Ich will alles wissen, Chloe! Verdammt ich will sogar wissen, was der Kerl noch gefrühstückt hat, hörst du? , fordert Bob seine Kollegin auf.


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"Wie geht es deiner Frau Camila und deinen Söhnen? Wie alt sind die jetzt?" interessiert sich Bob für die Familie von Constantino während Chloe die Vermisstenanzeigen checken lässt.
"Sehr gut geht es ihr. Mein ältester Juan ist schon sechs und Miguel wird bald drei. Und das beste ist, Camila und ich erwarten noch ein Baby. Es wird ein Mädchen." schwärmt Constantino von seiner Familie.
"Das ist ja wunderbar!" klopft Bob seinem Freund stolz auf die Schulter und freut sich wahrhaftig für ihn.
"Und bei dir zuhause auch alles gut?" will nun Perez erfahren mit dem Hintergrundwissen, dass Bob´s Frau, Abigail gegen eine Krankheit kämpfen musste.
"Ja es gibt gute und nicht so gute Tage." gesteht Bob.


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Das Gespräch der beiden Männer wird unterbrochen, da Bob gleichzeitig mit Chloe einige der Vermisstendaten aus San Myshuno zugeschickt bekommen hat.
"Volltreffer!" lacht Bob, weil es sich für ihn wie ein Triumpf anfühlt, als er die Liste durch scrollt.
"Qué pasa? fragt Constantino seinen guten Freund.
"Das ist er ganz sicher!" antwortet Bob abgelenkt.
"Wer ist es?" will Perez neugierig erfahren.
"Das Opfer kann nur dieser Kerl sein. Wieso sonst sollte er ausgerechnet in der Wüste Sonora in der Nähe von Nogales seinen Tod gefunden haben?" spricht Bob mehr zu sich selbst, als zu seinem Gegenüber. ´Raymond B. Dunn´ ist sein Name." verrät Bob endlich.
"Sí und?" will der texicanische Ermittler auch wissen.
Raymond B Dunn´ ist Mitglied des Aufsichtsrates bei ´ILonox Computer Technologies ´. Genau in der Firma in welcher das entgangene Opfer, Jared Molton unseres Angeklagten aus Nogales, arbeitet. Ist das nicht ein schöner Zufall?" fragt Bob grinsend.


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"Okay, wir hören uns ein wenig um im Dorf, bis wir das finale Ergebnis der Identifizierung haben. Vielleicht kennt ja jemand unseren Angeklagten etwas besser und kann uns ein wenig von ihm erzählen. Danke Amigo für deine Hilfe! " verabschiedet sich Bob von seinem guten Freund Constantino Perez.
Auch Chloe verabschiedet sich höflich von dem texicanischen Polizisten.
"Hasta otro día!" verbeugt sich Perez respektvoll, ohne dass es übertrieben erscheint.


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Im Dorf von Nogales herrscht noch reges Treiben auf dem Markt- und Kirchplatz. Anfang November wird das traditionelle Fest bzw. der Tag zu Ehren der Toten gefeiert. Der `Dias de los muertos`.
In einigen Regionen dauern die Feierlichkeiten sogar etwas länger als nur ein paar Tage an. Bunte Lichterketten schmücken die Umgebung.


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Weil geglaubt wird, dass die Toten, die an diesen Tagen das Reich der lebenden besuchen, sich willkommen fühlen sollen, bemalen sich die Menschen selbst als solche. Wie umherwandernde bunte Skelette durchstreifen sie die Gassen und Plätze des Dorfes um zu feiern.


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An den offenen Ständen werden Getränke, Gerichte wie Mole Pablano und Burritos verkauft.
Aber auch die bekannten bunten Kettchen, die in Nogales und Umgebung hergestellt werden, sind an manchen Ständen zu erwerben, denn gerade zu Beginn des `Dias de los muertos` verirren sich doch immer mal wieder Touristen in das kleine Örtchen.
"Oh Gott, riecht das lecker!" muss sich Chloe zusammenreißen bei dem Duft nach Gegrilltem nicht schwach zu werden.
Bob hingegen meint: "Nein, viel zu heiß um jetzt was zu essen!" und tupft sich mit einem Tuch den Schweiß von der Stirn. Schließlich herrschen hier im November Durchschnittstemperaturen von zweiundzwanzig Grad.
"Und du bist auch noch mit Rollkragenpullover unterwegs!" schüttelt er unverständlich den Kopf als er Chloe mustert.


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"Wow die sehen alle richtig gruselig aus!" sagt Chloe, als sich Bob und Sie umsehen.
"Ja aber hübsche Kleider haben die Mädchen an." bemerkt der Ermittler.
"War ja klar!" rollt Chloe mit den Augen.
"Was ist? Sind doch schöne Kleider! Denk ja nichts falsches über mich. Die Mädchen könnten meine Töchter sein!" weißt Bob die subtilen Anschuldigungen seiner Kollegin von sich.


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"Komm wir nehmen uns das Paar da vorne Mal vor und zeigen Ihnen ein Foto unseres Angeklagten, den -Ich habe keinen Namen und existiere gar nicht -Typen." , schlägt er nun vor.
Als die beiden am Tisch des verkleideten Paares ankommen und Bob ein Foto von dem in San Myshuno in Haft sitzenden zeigt, kommt er gar nicht dazu zu fragen, ob sie wissen wer dieser Mann sei.
Sofort stehen der Señor und die Señora auf, als sie die Dienstmarken der aus den Staaten stammenden Ermittler entdecken. Ohnehin ist es nicht schwer zu erkennen, dass Chloe und Bob nicht von hier stammen.


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"Perdone, puedo pasar?" meint der Señor im roten Hemd neutral.
Und Bob versteht, dass der Mann einfach nur vorbei aber keine Fragen beantworten möchte.


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"Señora, bitte darf ich Sie etwas fragen?" versucht Chloe die Frau anzusprechen.
Doch diese blickt nur verstohlen zu der Beamtin hinüber und geht wortlos vorbei.


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Die beiden Mädchen, die den Beamten zu Anfangs bereits entgegen gekommen sind, schweigen mit ernster Miene, als die Ermittlerin sie zu dem Mann befragen möchte, der Jared in Moonwood Mill fast umgebracht hätte. Erst später legen sie ihren finsteren Gesichtsausdruck wieder ab und kichern miteinander. Zumindest kann Chloe das von Weitem erkennen.


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Etwas verloren sieht sich Bob weiter um. Er muss feststellen, dass viele der Menschen hier seine Sprache nicht verstehen und andere wollen einfach nicht mit ihm reden.
Als seine Augen über den Platz wandern, überlegt er wen er noch nicht angesprochen hat.


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Ein Mann mit einem schwarzen Hut und weiß bemaltem Gesicht blickt zu Bob hinüber, doch ansprechen tut er den Ermittler nicht.


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Bob bemerkt nicht, dass er von der Seite aus beobachtet wird.


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Die Dorfbewohner stehen nun zum Teil auffällig um die Polizeibeamten herum. Sie tuscheln nicht einmal. Sie starren sie einfach nur an.
Langsam verstummen die Stimmen und das Gelächter der Menschenmenge.


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Einige Damen flüstern zueinander. Es ist so unauffällig, dass man keine Chance hat zu erahnen, was gesagt wurde.
Die Einheimischen wirken, als hätte man eine Herde Schafe aufgescheucht.
Den Ermittlern kommt es seltsam vor, dass die Menschen plötzlich nicht mehr so ausgelassen feiern wie zu Beginn, als sie von den Beamten noch keine Notiz genommen hatten.


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Detective Decker und Detective Gandy treffen am Rande des Markplatzes wieder aufeinander und die Ansässigen scheinen ihrer Feierlichkeiten wieder nach zugehen.
"Keine Chance! Ich glaube die wollen nicht reden!" gibt Chloe auf.
"Das glaube ich auch. Nur denke ich die Leute dürfen auch nicht. Wer weiß was mit denen geschieht die zu viel preisgeben." schließt Bob daraus, dass hier wohl ein Clan über das Dorf herrscht, welcher zu höchst kriminellen Machenschaften neigt.


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Chloe bemerkt, dass eine Frau in einem weißen Kleid auf die beiden zugeht. Ihr Gesicht ist, wie bei vielen anderen zu einem Totenkopf bemalt.


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"Da kommt eine Frau auf uns zu!" flüstert Chloe unauffällig durch die Zähne.


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"Können wir Ihnen helfen?" will Chloe wissen, weil die Frau beim Passieren genau in die Gesichter der Ermittler blickt, als wolle sie etwas sagen.
Und dann flüstert sie tatsächlich: "Sí , aber wir werden gerade beobachtet! Morgen früh?".
Die mysteriöse Dame wartet nicht einmal eine Antwort ab, als sie das Gesicht beim Vorbeigehen wieder abwendet.


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"Das war ja gerade verrückt!" bemerkt Chloe.
"Ich sag ja hier ist was faul!" nimmt es Bob dennoch gelassen.


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Plötzlich läutet Bob´s Handy. Es ist Perez.
"Du hattest Recht es handelt sich bei dem Toten, um Raymond B. Dunn." hört Chloe den texicanischen Polizisten ebenso durch das Telefon sprechen.
"Wusst ich´s doch! Dann werden wir wohl die Firma ILonox Computer Technologies und die Leute die dort arbeiten mal genauer unter die Lupe nehmen. Wir müssen also wieder los." überkommt Bob wieder ein triumphierendes Gefühl.
"Ach, ja Perez?" fragt Bob noch schnell, als er fast schon aufgelegt hätte.
"Kannst du mir einen Gefallen tun? Kannst du morgen eine Frau mit schwarzem etwas längerem Haar befragen? Sie muss mitbekommen haben, nach wem wir uns erkundigen. Sie weiß wohl mehr über unseren Angeklagten, Mr. Anonymus` und wird voraussichtlich hier auf dem Markt- und Kirchplatz anzutreffen sein, aber Chloe und ich müssen heute wieder zurück nach San Myshuno fliegen." erklärt Bob in Kurzfassung.
"Sí, warum eigentlich nicht!" antwortet Constantino hilfsbereit.
Gracias und Adiós Amigo!" bedankt sich Bob.


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Als das Gespräch beendet ist, klingelt sein Telefon erneut.
"Ja, Detective Gandy am Apparat!"


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"Okay, wir kommen sofort zurück! Die Spurensicherung soll ihre Arbeit machen. Ansonsten wird nichts angerührt, ehe wir nicht da sind." befiehlt Bob in harschem Ton.


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Als die beiden Ermittler von ihrer kurzen Reise wieder in San Myshuno eintreffen ist es bereits 05:45 Uhr morgens.
Viele Lichter brennen bereits in den Häusern der Umgebung, da einige Menschen wohl bald zur Arbeit aufbrechen müssen.
Die Luft ist anders als in Sonora eisig und der erste Bodenfrost hat sich über die Erde und das Laub auf den Straßen gelegt.
Bob und Chloe wurden zum nächsten Tatort gerufen. Die Kollegen, die zuerst vor Ort waren, haben noch nicht exakt herausgefunden, was genau passiert sein könnte.


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Oben kommen die beiden Ermittler zum gerufenen Apartment an. Zwei andere Polizisten bewachen den Eingang.
"Wir dachten, wir informieren euch gleich! Haben die Person überprüft. Arbeitet wohl auch bei der Firma ILonox Computer Technologies." äußert sich einer der Kollegen emotionslos.
Auf dem Weg hierher hatten Chloe und Bob etwas Zeit zu recherchieren, wer `Raymond B. Dunn` war. Außerdem haben die beiden ein paar Ihrer Kollegen darauf angesetzt sich etwas umzuhören.
Dieser `Dunn` muss wohl, massiv etwas gegen eine geplante Fusion zwischen ILonox Computer Technologies und Ultimate Systems gehabt haben. `Hatte zwar viel Einfluss aber wohl auch seine eigenen Felle davon schwimmen sehen, wenn es zu einem Zusammenschluss der beiden Firmen kommen würde.` hieß es.


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Bob und Chloe ziehen sich Plastiküberzieher über ihre Schuhe und schlüpfen durch das gelbe Absperrband der Polizei, um endlich den Tatort zu begutachten.
Auch hier ist die Spurensicherung bereits am Werk. Die Ermittler scannen das Zimmer ab. Neben dem PC, einem Fernseher, Taschentücher, Medikamenten, einer Flasche Wasser und einem angebrochenem Teller Spaghetti Carbonara ist hier nicht viel zu finden.
"Eine richtige Bruchbude! Hier sollte niemand ableben." bemerkt Bob abschätzig.
"Da ist ein Brief!" entdeckt Chloe.
Nachdem die beiden ihn im stehen gelesen haben fragt sie noch: "Glaubst du, dass es so war?"
"Nein, die Bude wurde auf den Kopf gestellt und es war jemand hier und die Obduktion wird dies bald bestätigen, da bin ich mir sicher!" äußert sich Bob ernst.


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Die beiden werden von einem schimpfendem Mitarbeiter der Spurensicherung unterbrochen: "Raus hier! Wir sind noch nicht fertig mit unserer Arbeit! Sie verwischen noch alle wichtigen Spuren!"
"Ja, ja schon gut. Sie haben Recht. Wir wollten nur wissen, ob es sich bei dem Opfer auch um den Eigentümer des Apartments handelt." besänftigt Bob den Forensiker.
Die Detectives gehen wieder und Bob fügt hinzu: "Jetzt wissen wir ja, dass es sich sicher um Steve Moss handelt."


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